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Presseschau

Kommentar: Auf Schutzmasken und Tests kommt es an

Düsseldorf (ots) - Die nächsten beiden Wochen könnten entscheidend sein in der Frage, wie unser Gesundheitssystem die Corona-Krise bewältigt. Bestenfalls gelingt es, die Kurve der Ansteckungen so weit abzuflachen, dass die Kapazitäten in den Krankenhäusern ausreichen, um die schwer Erkrankten zu behandeln. Die Kliniken arbeiten zurzeit hart daran, die Zahl ihrer Betten und der Beatmungsplätze auf den Intensivstationen aufzustocken. Angesichts stark steigender Patientenzahlen stellen sie sich in den nächsten Tagen auf

Kommentar: Zwei Jahre Zeit verschwendet

Düsseldorf (ots) - Zwei Jahre hat die Rentenkommission der Bundesregierung benötigt, um einen gut hundert Seiten langen Bericht zu verfassen, der im Wesentlichen längst Bekanntes und kaum Festlegungen enthält. Das ist ein ungenügendes und enttäuschendes Ergebnis. Der Kommission ist es in der großzügig bemessenen Zeit nicht gelungen, drängende Fragen zu beantworten. So sind zwei Jahre Zeit vergeudet worden. Allerdings entspricht dies auch der Situation in der Politik: Die große Koalition hatte ihren Rentenstreit schlicht

Wie zurück? Kommentar von Friedrich Roeingh zur Coronakrise

Mainz (ots) - Nein, wir haben noch keinen Beleg dafür, dass die einschneidenden Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus abgeflacht haben. Ja, die Bewährungsprobe steht uns erst noch bevor, wenn auch in Deutschland die medizinische Infrastruktur an ihre Grenzen stoßen sollte. Und doch müssen wir schon jetzt damit beginnen, uns Gedanken über den Weg zurück zu machen. Das Primat der Gesundheit war notwendig, um so etwas Unvorstellbares wie den aktuellen Shutdown durchzusetzen. Notwendig, um die Einsicht der ganzen

Aktien ohne Halt / Kommentar zur Lage an den Märkten von Werner Rüppel

Frankfurt (ots) - Eines ist inzwischen klar: Die Corona-Pandemie stellt einen schwarzen Schwan dar. Nach dem ungewöhnlich schnellen Einbruch von Risikoaktiva wie Aktien, Öl und hochverzinsliche Anleihen stellt sich indes eine andere Frage: War es das schon, hat eine Bodenbildung bereits begonnen und sollen Anleger wieder verstärkt in Risikoaktiva einsteigen? Immerhin pumpen Notenbanken und Regierungen massiv Gelder ins System, in einem Ausmaß, das es noch nie zuvor gegeben hat. Niemand weiß derzeit, wie schnell die

neues deutschland: Claudia Roth war eine „Rote Krankenschwester“ im Theaterstück über den „Ruhraufstand“ mit Musik…

Berlin (ots) - Der "Ruhraufstand" wird 100. Heute fast vergessen, war es der größte Volksaufstand in Deutschland seit dem Bauernkrieg. Er entwickelte sich aus dem Generalstreik gegen den Kapp-Putsch. Rio Reiser und seine Brüder Gert und Peter Möbius, machten darüber 1981 das Theaterstück "Märzstürme 1920", bei dem auch Claudia Roth (Grüne) mitspielte - als "Rote Krankenschwester" wie die Vizepräsidentin des Bundestags im Gespräch mit "neues deutschland" (Samstagausgabe) erzählt. Sie spielte bei Hoffmanns Comic Teater,

Mitteldeutsche Zeitung zur Rentenkommission

Halle (ots) - Dass in dieser Kommission große inhaltliche Sprünge möglich wären, hat nie jemand geglaubt: Zu weit lagen dafür die Standpunkte von Arbeitgebern und Gewerkschaften, aber auch Regierungspolitikern und Wissenschaftlern auseinander. Damit ist klar: Es geht bei der Rente erst einmal mehr oder weniger weiter wie bisher. Um das Rentenniveau einigermaßen stabil zu halten, werden die Beiträge steigen. Auch zusätzliches Steuergeld wird nötig sein. Das ist nicht alles vollkommen verkehrt. Ein offensichtlicher

Mitteldeutsche Zeitung zur Sommerzeit

Halle (ots) - Die EU-Kommission will die Abschaffung. Das Europaparlament will sie auch. Nur die EU-Mitgliedstaaten sind sich nach wie vor nicht einig, ob künftig die Winterzeit oder die Sommerzeit zur Normalzeit werden soll. Daran wird sich zunächst auch nichts ändern. Kroatien, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat und das Projekt Zeitumstellung moderieren könnte, ist ebenso mit dem Virus beschäftigt wie Deutschland, das im zweiten Halbjahr die Rolle des europäischen Zeremonienmeisters übernimmt. Es wird also nichts

Pressestimme zum Bericht der Rentenkommission

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Bericht der Rentenkommission: Mut, es hätte Mut gebraucht. Doch der fehlte den Mitgliedern der Rentenkommission offensichtlich. Oder, wenn welche mutig gewesen sein sollten, dann konnten sie sich mit ihren Ideen nicht durchsetzen. So ist der lange erwartete Abschlussbericht der Kommission zu einem Dokument der Biederkeit geworden, an vielen Stellen vage und offen für Interpretationen. Ein großer Wurf, gar eine Vision, ist nicht zu erkennen. Die

neues deutschland: Kommentar über ausbleibende Finanzhilfen in der EU

Berlin (ots) - Geld hilft zwar nicht gegen das Coronavirus, aber es wird jetzt in großen Mengen gebraucht, um das Gesundheitssystem zu stärken und den Wirtschaftseinbruch aufzufangen. Bekanntlich ist die Finanzstärke der Staaten extrem unterschiedlich, so dass überall eigentlich die Starken die Schwachen stützen müssten. Doch dies passiert nicht einmal in der EU, deren Regierungschefs sich bei einem Gipfel jetzt vertagt haben. Es ist wie zu Zeiten der Eurokrise. Als einzige EU-Institution hat die Europäische

ZEW-Chef kritisiert Rentenkommission und fordert höheres Rentenalter

Düsseldorf (ots) - Das Forschungsinstitut ZEW Mannheim kritisiert die Vorschläge der Rentenkommission: "Chance verpasst! Ihrem Auftrag ist die Kommission nicht nachgekommen. Der Abschlussbericht umschifft die wesentlichen Fragen. Dabei liegen die Erkenntnisse seit langem auf dem Tisch, die eine Reform der Rentenversicherung notwendig machen", schreiben die ZEW-Forscher Tabea Bucher-Koenen und Achim Wambach in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag). Sie fordern vor allem eine Reform des