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Presseschau

Neue Spielregeln / Kommentar zur Klimadebatte und Siemens von Michael Flämig

Frankfurt (ots) - Siemens ist Wirbel gewohnt. Die Liste der Aufregerthemen reicht vom Schmiergeldskandal bis zur Debatte über Gasturbinen auf der Krim. Die jüngsten Turbulenzen sind trotzdem einzigartig. Ein marginaler 18-Millionen-Auftrag für ein Kohlebergwerk im fernen Australien kostet den Konzern den Kredit, den er sich mit seiner gesellschaftspolitischen Positionierung in den vergangenen Jahren erarbeitet hat. Klimaschützer mit Fridays for Future an der Spitze treiben Siemens samt seinem Chef Joe Kaeser vor sich

Nur nicht in meinem Hinterhof / Beim Ausbau der Windkraft hat die Politik die Bürger zu wenig beteiligt und ist dann vor Protesten…

Regensburg (ots) - Wer derzeit auf die Energiepolitik schaut, sieht auf den ersten Blick nur Verhinderung: "Not in my backyard" - "Nicht in meinem Hinterhof", rufen viele, die kein Windrad vor der Haustür haben wollen. Auch gegen den Bau der Stromtrasse Südostlink gibt es massive Proteste von Betroffenen. Auf den zweiten Blick liegt der Fall hier aber anders: Hätte die Politik wegen der Widerstände bei der Windenergie nicht so schnell resigniert, hätte sie Privatleute entschieden dabei unterstützt, ihre eigenen

Badisches Pressehaus GmbH & Co. KG in Freiburg erweitert die Geschäftsführung

Freiburg (ots) - Das Unternehmen Badisches Presshaus GmbH & Co. KG ordnet seine Geschäftsführung neu. Nach Vollzug der Übernahme der Gesellschafteranteile der Heinrich-Rombach KG durch die Poppen & Ortmann KG wurden neben dem bisherigen Verleger und Geschäftsführer Wolfgang Poppen sowie seiner Tochter Nadja Poppen, die aktuell für Personal, Recht und Kaufmännisches zuständig ist, Thomas Zehnle (bisher Vertriebsleiter) und Patrick Zürcher (bisher Geschäftsführer Freiburger Druck) zum 1. Januar 2020 in die

Mitteldeutsche Zeitung zu Flüchtlingen

Halle (ots) - Der "Königsteiner Schlüssel" zeigt, wie kompliziert ein Bundesstaat wie Deutschland funktioniert. Nach ihm werden Finanzströme und Flüchtlinge gleichermaßen zwischen den Bundesländern verteilt, die dann wiederum Quoten für die Kommunen festlegen. Jeder soll gerecht profitieren, jeder sich an den Lasten beteiligen. Doch ein System, das Menschen als Lasten verteilt, stößt an Grenzen: Denn Menschen suchen ihre Chancen. Und sie finden Mittel und Wege, diese Chancen wahrzunehmen. Flüchtlinge in Deutschland

Mitteldeutsche Zeitung zu Siemens

Halle (ots) - Doch selbst wenn Siemens den Auftrag abgelehnt hätte, wäre der Bau der größten Steinkohlemine der Welt nicht zum Erliegen gekommen. Zu groß ist nun einmal nach wie vor das Interesse der Welt an Steinkohle als Energieträger. Das mögen wir im umweltschutzaffinen Europa nur bedingt verstehen, die asiatischen Staaten benötigen wiederum die australische Kohle für ihren Energiehunger. Und Australien wiederum profitiert vom wirtschaftlichen Erfolg ihrer Rohstoffunternehmen in Down-under. Das mag man kritisieren,

Mitteldeutsche Zeitung zum Haushaltsüberschuss

Halle (ots) - Scholz hat die Lage falsch eingeschätzt. Und zwar gründlich. So dramatisch, wie Anfang 2019 skizziert, ist sie keinesfalls. Die Bilanz des Bundes fällt nicht nur besser aus als damals gedacht. Es ist sogar ein Rekordüberschuss, der da erreicht worden ist. Das alles beflügelt die Fantasie von Steuerentlastungsapologeten. Aber ein einmaliges Plus zum Anlass für strukturelle Einnahmensenkungen zu nehmen, war noch nie eine gute Idee. Euphorie und Freigiebigkeit sind fehl am Platze. Scholz hat die Lage falsch

Das Hufeisen lässt grüßen – Kommentar zu Trumps Erklärungen im Fall Soleimani

Berlin (ots) - Dass Donald Trump es mit der Wahrheit nicht besonders ernst nimmt, ist hinlänglich bekannt. Der US-Präsident biegt sich die Fakten und Fantasmen alternativ zurecht, wie er es gerade braucht. Was er der Welt allerdings zur Begründung des Mordes an dem iranischen General Soleimani erzählt, erscheint immer deutlicher als faustdicke Lüge. Der General habe unmittelbar bevorstehende Angriffe auf US-Bürger und -Einrichtungen geplant, hatte Trump behauptet. Bisher fehlt jeder Beweis dafür; die verlogene

Regierung in Thüringen – Mehrheit gegen die AfD

Straubing (ots) - Dass sich in Thüringen keine Mehrheit nach herkömmlichen Mustern bilden lässt, hat maßgeblich mit dem Erstarken der AfD zu tun. Das Wahlergebnis kann aber auch so gedeutet werden: Eine große Mehrheit der Thüringer will nicht, dass die AfD im Freistaat Macht ausübt. Wenn sie das am Ende dann doch tun würde, weil CDU und FDP um jeden Preis am Ausschluss jeder Kooperation mit der Linkspartei festhielten, wäre das fatal. Die AfD würde dann zwar nicht den Ton angeben, aber doch verhindern, dass überhaupt

Kohlekraft in Australien – Siemens in der Klemme

Straubing (ots) - Inwieweit soll man solchen Forderungen nach Abbruch von Geschäftsbeziehungen aus irgendwelchen politischen oder auch Umweltgründen nachgeben? Diskussionen in diese Richtung gibt es zuhauf, siehe das Werk von Volkswagen in China, wo Uiguren schikaniert werden, oder generell die Kritik an Geschäften mit sogenannten Schurkenstaaten. Würde man nur mit nach unserer Ansicht politisch korrekten Ländern Handel treiben, dann würde sich der deutsche Export schnell erledigen. Pressekontakt: Straubinger

Kipping: Der LINKEN geht es mit Sozialstaatskonzept um „Bruch nach vorn“

Berlin (ots) - Linksparteichefin Katja Kipping sieht den Kampf gegen die Agenda 2010 weiter als wichtiges Thema, betont aber, dass die Partei darüber hinaus denke. "Lange Zeit hatten wir als Linke das Image, wir wollten nur den Zustand vor der Agenda 2010 wiederherstellen", sagte Kipping der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe). Allerdings ginge es der Partei um mehr als ein zurück, auch wenn man weiter leidenschaftlich gegen Hartz IV kämpfe, so Kipping. "Es geht um einen Bruch nach