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Presseschau

Mittelbayerische Zeitung: Berechnend und dominant/Algorithmen verändern nicht die Zukunft, sondern sie beherrschen bereits unsere Gegenwart.…

Regensburg (ots) - Bilanzen, Handelskonflikte, Aktienkurse oder eine Zinsentscheidung wie die der EZB vergangene Woche - was prägt unsere Wirtschaft? Nach welchen Logiken funktioniert das Wirtschaftssystem? Kluge Köpfe denken wirtschaftliche und soziale Entwicklung zusammen. Auf der Frankfurter Buchmesse wird man auf solche Denker stoßen. Denn dort wird das beste Wirtschaftsbuch des Jahres mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet. Verdient hätten diesen Preis Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt, die mit "Wir

Allgemeine Zeitung Mainz: Das Symbol / Kommentar von Rainer H. Schlender zu den Protesten bei der IAA

Mainz (ots) - Erst einmal Autos gucken, später dann das Klima retten: Das war ganz offenbar die Devise vieler tausend Menschen, die am ersten Besucherwochenende zur Internationalen Automobil-Ausstellung nach Frankfurt strömten. Von den Protesten der Klima-Aktivisten, die am Sonntag einige Eingänge zur IAA blockierten, ließen sich nur wenige stören. Die Abstimmung mit den Füßen hatte ein klares Ergebnis: Die große Mehrzahl war auf dem Gelände und ließ sich den Spaß am Automobil nicht verderben. Die anderen, vor den

Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Dieselskandal

Halle (ots) - Die geschädigten Verbraucher sind wieder einmal die Verlierer. Vier Jahre nachdem Volkswagens Schummelei mit der Abgassoftware aufgedeckt wurde, muss der überwiegende Großteil der VW-Kunden noch immer auf eine Entschädigung warten. Ein neues Klageverfahren, das aufgrund des Skandals extra entwickelt wurde, entpuppt sich als weitestgehend stumpf. Und die Alternative - eine Privatklage - kann zum teuren Einzelgang werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Flüchtlingspolitik

Halle (ots) - Horst Seehofer ist immer für Überraschungen gut - mal in die eine, mal in die andere Richtung. Im Sommer 2018 lieferte sich der Bundesinnenminister ein erbittertes Gefecht mit Kanzlerin Angela Merkel über die Zurückweisung von Flüchtlingen an den Außengrenzen. Jetzt, ein gutes Jahr später, stellt derselbe Innenminister die Aufnahme von einem Viertel der in Italien anlandenden Bootsflüchtlinge in Aussicht. Das ist nicht nur überraschend. Richtig ist es auch. Es ist richtig im Interesse der Menschen, die

Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Klimaschutz

Halle (ots) - Nun reden tatsächlich alle vom Wetter. Das ist schon mal nicht schlecht, weil es den Handlungsdruck bei einem wichtigen Thema erhöht und weil es die mitreißen kann, die bislang zögerlich an der Seite stehen - sei es aus Desinteresse, aus Skepsis - oder weil sie den Aufwand scheuen, den es bedeutet, sich dem Klimawandel nicht nur auf der Straße entgegen zu stellen. Firmen müssen dafür Produktionsweisen und Produkte umstellen und der Einzelne sein Konsumverhalten. Aber das ist der Punkt: Entscheidend ist, ob

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu „VW-Kunden verklagen Bundesrepublik“

Stuttgart (ots) - Fast vier Jahre ist es her, dass US-Behörden dem VW-Konzern die systematische Manipulation von Abgasmessungen seiner Dieselfahrzeuge nachgewiesen haben. Es spricht Bände, dass der Skandal in den USA aufflog, wo VW nur einen minimalen Marktanteil hat. Die Frage, ob sich der deutsche Staat und seine Repräsentanten durch bemühtes Wegschauen an dem Skandal mitschuldig gemacht haben, ist daher berechtigt. Durch die anstehenden Staatshaftungsklagen wird nicht nur die Vergangenheit bewältigt. Von ihnen geht

neues deutschland: Kommentar zu den Agriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien

Berlin (ots) - Obgleich sich die Huthi-Rebellen zu den Angriffen auf den staatlichen Ölkonzern Saudi-Arabiens bekannt haben, beschuldigt US-Außenminister Mike Pompeo die Regierung in Teheran und verkündete auf Twitter: »Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe von Jemen kamen.« Die Urheberschaft Irans konnte er jedoch genauso wenig beweisen. Das Außenministerium in Teheran wies jede Beteiligung an den Angriffen von sich. Dass man den einzigen, die die Angriffe für sich beanspruchen, keinen Glauben schenken möchte, trägt

Frankfurter Rundschau: Italien hat Hilfe verdient

Frankfurt (ots) - Horst Seehofer ist immer für Überraschungen gut. Vergangenes Jahr lieferte sich der Innenminister ein erbittertes Gefecht mit Kanzlerin Angela Merkel über die Zurückweisung von Flüchtlingen an den Außengrenzen. Jetzt stellt er die Aufnahme von einem Viertel der in Italien anlandenden Bootsflüchtlinge in Aussicht. Und das ist gut so. Es ist richtig im Interesse der Menschen, die von privaten Rettungsschiffen aus dem Meer gefischt werden und dann nicht wissen, wie es weitergeht. Das ist ein unhaltbarer

NRZ: Solidarität mit Italien ist nicht selbstlos – ein Kommentar von JAN JESSEN

Essen (ots) - Deutschland ist prinzipiell bereit, ein Viertel der aus Seenot geretteten Flüchtlinge aufzunehmen, die in Italien anlanden. Das erklärte jetzt Innenminister Horst Seehofer (CSU) in einem Interview, und auf den ersten Blick überrascht das. Ausgerechnet der Mann, der sich in Migrationsfragen in den vergangenen Jahren versuchte, als Hardliner zu profilieren, hat jetzt seine christsoziale Ader entdeckt? Wohl kaum. Seehofer dürfte vielmehr das Schicksal der neuen italienischen Regierung umtreiben. Das

Der Tagesspiegel: SPD-Chef: Klimapaket stellt Koalition vor größte Bewährungsprobe

Berlin (ots) - Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sieht in den anstehenden Entscheidungen über ein Milliardenpaket für den Klimaschutz die bislang größte Bewährungsprobe für die Koalition im Bund. Es gehe um grundlegende Richtungsentscheidungen in vielen Feldern, sagte Schäfer-Gümbel dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe): "Das Klimapaket ist eine Bewährungsprobe, die über all das hinausgeht, was wir in den letzten Jahren leisten mussten." Die große Koalition müsse Deutschlands Zukunft