
75 Jahre Wiener Festwochen: Neuer ivie Walk macht Jubiläumsjahr erlebbar
_Pünktlich zum 75. Jubiläum der Wiener Festwochen erweitert der WienTourismus sein digitales Kulturangebot: Ab heute ist der „75 Jahre Wiener Festwochen Walk“ in ivie, der kostenlosen City Guide App für Wien, verfügbar. Der neue thematische Stadtspaziergang lädt dazu ein, denkwürdige Orte des Festivals, eines der größten und bedeutendsten Kunst- und Kulturfestivals Europas, zu entdecken. Noch bis 21. Juni verwandeln die Wiener Festwochen die Stadt in eine Bühne für internationale Kunst, Theater und Musik._
Der „75 Jahre Wiener Festwochen Walk“ führt zu insgesamt zwölf Stationen mit Festival-Bezug – jeder Ort ist einem besonderen Festwochen-Jahr gewidmet: Der erste Stopp führt ins MAK – Museum für angewandte Kunst, wo derzeit mit „Es ist nicht mehr mein Problem“ eine umfassende Ausstellung zum Werk von Christoph Schlingensief zu sehen ist. 2000 hatte dieser mit seiner Container-Aktion „Bitte liebt Österreich – Erste österreichische Koalitionswoche“ die ganze Stadt in Aufruhr versetzt. Die nächste Station ist das Künstlerhaus, wo 1985 mit „Traum und Wirklichkeit“ die erste Blockbuster-Ausstellung der Stadt stattfand. Von dort führt der Walk weiter zum MusikTheater an der Wien, das 1980 Schauplatz eines ausgewachsenen Theaterskandals war. Hier werden auch die fahnengeschmückten Tafeln vorgestellt, die viele Wiener Sehenswürdigkeiten zieren: Ursprünglich 1956 im Rahmen der Festwochen-Aktion „Wien – Eine Stadt stellt sich vor“ nur temporär geplant, blieben diese aufgrund ihres großen Erfolgs dauerhaft bestehen. Seit 1980 verantwortet der WienTourismus ihre Kuratierung, Produktion und Wartung. Weiter geht der Walk zum Haus des Meeres, wo ab 1991 fast drei Jahrzehnte lang ein Hauptwerk des US-Konzeptkünstlers Lawrence Weiner auf der Fassade zu sehen war: „Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)“. Von dort geht es weiter zum Burgtheater, wo 1999 Frank Castorfs siebenstündige Inszenierung von „Dämonen“ als radikaler Höhepunkt des Regietheaters für Aufsehen sorgte. Der Walk führt anschließend zum Wiener Rathausplatz, der seit der Gründung der Festwochen 1951 und der ersten Eröffnung im selben Jahr zu ihrem zentralen Schauplatz zählt – ein Spektakel, das rund 40.000 Besucher:innen anzieht. Am Wiener Judenplatz hat sich seit 2019 mit der „Rede an Europa“ ein Format für politischen Diskurs und gesellschaftliche Reflexion etabliert. Zu den weiteren Stationen des Walks zählen das Wiener Konzerthaus (1953), die Wiener Staatsoper (2000), das Museumsquartier (2001), die Arena (1976) sowie das Jugendstiltheater (2024).
NORBERT KETTNER, GESCHÄFTSFÜHRER DES WIENTOURISMUS
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