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Presseschau

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Konflikt zwischen Erdogan und Trump

Stuttgart (ots) - Präsident Erdogan hat die Türkei sehenden Auges in die neue Krise mit dem Westen geführt, weil er seinen eigenen Einfluss und die Macht seines Landes überschätzt. Seine Regierung setzt darauf, dass die Türkei als eigenständige Regionalmacht unabhängig von ihren bisherigen Verbündeten im Westen handeln kann. Dabei verstärkt sie nur ihre Abhängigkeit von Russland. Erdogan vertraute auf seinen persönlichen Draht zu Donald Trump, um die Türkei vor den absehbaren amerikanischen Reaktionen auf die Lieferung

Mitteldeutsche Zeitung: zum Vorschlag, Flugreisen teurer zu machen

Halle (ots) - "Fridays for Future" hin oder her - den viel beschworenen "Greta-Effekt" gibt es bei Flugreisen, der umweltschädlichsten Form sich fortzubewegen, nicht. Ganz im Gegenteil: Die Lufthansa beispielsweise erwartet 2019 ein Buchungsplus von vier Prozent. Freiwillig verzichten die Menschen erfahrungsgemäß nicht. Eine Verhaltensänderung lässt sich deshalb nur über den Geldbeutel erreichen. Und da sind die 1,50 bis maximal 18 Euro, die Frankreich künftig an Ökosteuer pro Ticket erhebt und die Schulze als Vorbild

Mitteldeutsche Zeitung: zum Petersburger Dialog

Halle (ots) - Die EU und Russland haben einen routinierten Umgang mit dem Sanktionsregime gefunden. Russland eskaliert nicht, Europa insistiert nicht. Dieses Arrangement speist sich aus einer gemeinsamen Erfahrung: Europäer und Russen spüren ihre schwindende weltpolitische Bedeutung. Der Aufstieg Chinas zur Weltmacht, sein Machtkampf mit einem Amerika, dessen Präsident Rücksichtslosigkeit zur Tugend verklärt, drängt sie in die Rolle von Statisten auf der Weltbühne. Russland und die EU mögen schlecht miteinander

neues deutschland: Wie weiter nach der Eiszeit? Kommentar zur neuen Runde des Petersburger Dialogs

Berlin (ots) - Die Eiszeit im deutsch-russischen Verhältnis ist vorüber, das zeigt die Teilnahme der Außenminister Sergej Lawrow und Heiko Maas beim Petersburger Dialog. Doch wie es nun weitergehen soll, darüber herrscht auf beiden Seiten erschreckende Ratlosigkeit. Dauerhaften Frieden in Europa gibt es laut Maas nur mit Russland. Aber gerade mit Blick auf die Friedens- und Sicherheitspolitik zeigt die Bundesregierung große Versäumnisse: Die Arbeit des Normandie-Formats zur Lösung des Ukraine-Konfliktes läuft - trotz

Straubinger Tagblatt: Renitenter Erdogan

Straubing (ots) - Erdogan gefällt sich als Wanderer zwischen den Welten, genießt es, wie Moskau und der Westen um ihn buhlen. Doch er sollte sich nicht täuschen: Sein Kredit ist nicht unbegrenzt. Vor allem, wenn sich die wirtschaftliche Lage in seinem Reich weiter eintrübt, sollte er sich fragen, wer ihm mehr zu bieten hat. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter Politik/Wirtschaft Dr. Gerald Schneider Telefon: 09421-940 4449 schneider.g@straubinger-tagblatt.de Original-Content von:

Straubinger Tagblatt: Einseitige Steuerdebatte

Straubing (ots) - Klimaschutz oder Jobs? Das Beispiel zeigt, wie schwierig es wird, ausgewogene Lösungen zu finden, die nicht nur alles teurer macht, sondern tatsächlich dem Klima nützt. Anstatt sich nun allein an der Luftfahrtindustrie abzuarbeiten ist auch über Kreuzfahrtschiffe zu reden, die umweltschädliches Schweröl verbrennen, die dem Klima zusetzen und die Luft in den Hafenstädten verpesten. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter Politik/Wirtschaft Dr. Gerald Schneider Telefon: 09421-940 4449

Straubinger Tagblatt: Kompromiss bei Seenotrettung

Straubing (ots) - Der Streit um eine Asyl-Lösung kann nicht noch weiter eskalieren. Appelle an die gemeinsame Solidarität verhallen seit Jahren mehr oder minder ungehört. Dabei gibt es de facto in der EU längst das, woraus man eine Übergangslösung basteln könnte: eine Koalition der Willigen. Mit dem Diktat der Umverteilung kommt diese Gemeinschaft nämlich nicht weiter. Die Forderung nach fairen Quoten mag sachlich richtig sein, politisch bleibt sie nicht praktikabel. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter

Frankfurter Rundschau: Mehr Mut

Frankfurt (ots) - Wenn die Taxifahrt oder das Bahnticket zum nächsten Flughafen mehr kosten als der anschließende Flug nach Mallorca, dann stimmt etwas nicht. Der Vorschlag von Umweltministerin Svenja Schulze, Flugreisen teurer zu machen, geht in die richtige Richtung. Aber er ist halbherzig. Die maximal 18 Euro, die Frankreich künftig an Ökosteuer pro Ticket erhebt und die Schulze als Vorbild anführt, sind ein Witz. Das wird nichts ändern. Nötig wäre ein großer Wurf. Dazu zählt, Kerosin saftig zu besteuern und

neues deutschland: Ökonomin Svantje Fiedler warnt vor Verzögerung der CO2-Steuer

Berlin (ots) - Die Berliner Ökonomin Swantje Fiedler hat vor den Folgen gewarnt, falls die Einführung einer CO2-Steuer in Deutschland weiterhin verzögert wird. "Solange wir dieses Preissignal nicht haben, wird beim Klimaschutz kaum etwas passieren", sagte die wissenschaftliche Leiterin beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Interview mit der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Freitagausgabe). "Schaffen wir es nicht, die Emissionen wirklich drastisch zu senken, wird das zur eigentlichen Gefahr für unseren

Der Tagesspiegel: Rüstungskonzern MBDA fordert von Kramp-Karrenbauer mehr Verlässlichkeit bei Rüstungsexporten

Berlin (ots) - Der europäische Rüstungskonzern MBDA hat von der Bundesregierung mehr bessere Bedingungen für Rüstungsexporte gefordert. "Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass zu Beginn eines Projektes Planbarkeit hergestellt wird, die in einen Vertrauensschutz mündet", sagte Deutschland-Geschäftsführer Thomas Gottschild dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Es sei in der Vergangenheit vorgekommen, dass aufgrund unterschiedlicher Bewertung politischer Fragen zwischen den Partnerregierungen Lizenzen entzogen wurden,