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Presseschau

Kölner Stadt-Anzeiger: Alfred Biolek: „Ich nehme mir gar nichts mehr vor“TV-Legende hat zum 85. Geburtstag keine Wünsche mehr

Köln (ots) - Köln. TV-Legende Alfred Biolek, Moderator und Erfolgsautor, ist vor seinem 85. Geburtstag (10. Juli) wunschlos glücklich. "Ich habe so viel erlebt und ich lebe stark in der Erinnerung an die vielen tollen Sachen. Jetzt habe ich nichts mehr vor", sagte Biolek dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Er wisse, dass er etwaige Plane mutmaßlich ohnehin nicht mehr umsetzen könne. "Und dann ist es besser, ich nehme es mir gar nicht mehr vor." Glück und Glück seien nicht immer dasselbe, fügte Biolek hinzu.

BERLINER MORGENPOST: Ein Erfolg für Berlin / Kommentar von Christine Richter zu Medizinforschung in Berlin

Berlin (ots) - Kurzform: Für die Gesundheitswirtschaft, die so wichtig ist für den Standort Berlin, bedeutet der Beschluss einen Meilenstein. In den vergangenen Jahren waren mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) schon große Hoffnungen verbunden, aber dann rumpelte es ganz schön. Zwischen dem Institut und der Charité, aber auch in der Zusammenarbeit und Abgrenzung zum Max-Delbrück-Centrum (MDC). Am Freitag wurde deshalb nun auch beschlossen, die Strukturen etwas zu ändern und die Kooperation klarer zu

Mittelbayerische Zeitung: Das Risiko des Radikalen / Trump hat mit seiner skrupellosen Politik viele Anhänger der Opposition politisiert.…

Regensburg (ots) - Das Rennen ist spannender geworden. Wochenlang sah es so aus, als ginge es bei der Kür des demokratischen Herausforderers von US-Präsident Donald Trump nur um zwei Namen: Joe Biden und Bernie Sanders. Zwar könnten Obamas Ex-Stellvertreter und Hillary Clintons früherer Präsidentschaftskontrahent politisch kaum unterschiedlicher sein. Doch die Aussicht, dass sich ein Jahr lang ein 76-Jähriger und ein 77-Jähriger als Alternative zum 73-jährigen Amtsinhaber im Weißen Haus präsentieren könnten, hatte etwas

BERLINER MORGENPOST: In der Eskalationsfalle / Leitartikel von Michael Backfisch zu USA-Iran

Berlin (ots) - Kurzform: Die Aussichten sind düster. Die Akteure in Washington und Teheran sind derart ineinander verbissen, dass nur eine dritte Kraft einen Weg aus dem Dilemma zeigen könnte. Europäer, Russen und Chinesen müssten den Iran über die Atom-Frage hinaus zu Zugeständnissen bewegen - und zwar mit üppigen wirtschaftlichen Anreizen, die dieser nicht ablehnen kann. Warum nicht eine diplomatische Großoffensive? Der vollständige Leitartikel: Die Geschichte des Atom-Streits zwischen Amerika und dem Iran ist eine

Rheinische Post: KOMMENTAR: Von der Leyen müsste Liebling der SPD sein

Düsseldorf (ots) - Die Sätze hatten Wucht: "Für Deutschland ist ein starkes und geeintes Europa der beste Garant für eine gute Zukunft." So hatte es die SPD im Koalitionsvertrag auf Seite 1 verankern lassen. Das Bekenntnis zu Europa stand erstmals am Anfang des Vertrags. Heute wettert die gleiche SPD gegen eine EU-Personalie, der 27 Staatschefs zugestimmt haben. Geeintes Europa? Die Vorwürfe wegen eines angeblich antidemokratischen Verfahrens sind überdies populistisch und falsch. Wenn die SPD das

Mitteldeutsche Zeitung: zu CO2-Abgabe

Halle (ots) - Will man die Klimaziele für 2030 erreichen, kommt es an einem Umbau in Industrie, Verkehr, Wohnungsbau und in der Landwirtschaft nicht vorbei. Der Eifer, mit dem jetzt in der Regierung, aber auch bei Grünen und Liberalen nach einer CO2-Bepreisung gesucht wird, nährt einen unguten Verdacht: Die CO2-Steuer könnte einigen Politikern als Ersatz für Klimaschutzmaßnahmen dienen - als Ablasshandel für Klimasünder. Dieses Instrument kann bloß eine Ergänzung sein. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut

Mitteldeutsche Zeitung: zum Wechsel bei BMW

Halle (ots) - Während der Wechsel in Stuttgart von Dieter Zetsche auf Ola Källenius ein turnusmäßiger war, ist der von Rupert Stadler auf Bram Schot bei Audi in Ingolstadt ein von Dieselkrise und Staatsanwaltschaft erzwungener. Harald Krüger bei BMW wiederum könnte man einen an sich selbst gescheiterten Manager nennen. Unter ihm hat BMW Führungsstärke verloren. Dabei ist es eher zu verkraften, dass BMW hinter Mercedes als global führende Premiummarke zurückgefallen ist. In Sachen Elektromobilität wiegt der Verlust

Mitteldeutsche Zeitung: zu INF-Vertrag

Halle (ots) - US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Drohungen gegen das Bündnis wegen mangelnder finanzieller Beiträge dafür gesorgt, dass die Allianz als unterfinanziert und militärisch ausgelaugt dargestellt wurde. Dass Russland diese Situation ausnutzt, steht fest. Zumal sich Moskau von den anhaltenden Sanktionen der Europäer und der USA wegen der Annektion der Krim und dem Schüren des Konflikts in der Ostukraine zunehmend beschädigt fühlt. Dennoch hat Trump in einem zentralen Punkt Recht: Moskau hat sich aus dem

Mitteldeutsche Zeitung: zu Pegida und Lübcke

Halle (ots) - Hass spricht aus den Gesichtern, bevor sie zu reden anfangen. Der Hass auf Mikrofon und Kamera der ARD, auf die Medien und das "Establishment", wie sie es in Dresden gerne nennen. Wer bei einer Pegida-Demonstration eine Journalistenfrage beantwortet, will eskalieren. Der Hass ist hier Routine. Pegida ist von der einstigen Massenbewegung auf eine sektenartige Selbstvergewisserungsgruppe geschrumpft. Wer die Entwicklung in Sachsen in den vergangenen vier Jahren verfolgt hat, weiß das. Es zeugt also von

Börsen-Zeitung: Deckel auf dem Ölpreis / Kommentar zum Ölmarkt von Dieter Kuckelkorn

Frankfurt (ots) - Die jüngste Entscheidung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und befreundeter Staaten unter Führung Russlands, die seit Anfang diesen Jahres gültigen Produktionskürzungen für weitere neun Monate beizubehalten, hat am Ölmarkt eine wohl nicht erwartete Reaktion ausgelöst: Der Preis der weltweit wichtigsten Sorte Brent Crude gab einen Tag nach dem Beschluss um 4% nach. Erholt hat sich der Ölpreis seither kaum. Die Marktreaktion überrascht eigentlich, wenn man bedenkt, dass die Beschlüsse