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ORF, Land Burgenland und Esterházy-Stiftungsgruppe verstärken erfolgreiche Zusammenarbeit

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Zwei Neuproduktionen jährlich aus den Spielstätten des Burgenlands – neue Rahmenvereinbarung mit ORF III unterzeichnet

Wien (OTS) – Kunst und Kultur aus dem Burgenland im ORF! Heute, am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Österreichischem Rundfunk, Land Burgenland und der Esterházy-Stiftungsgruppe verstärkt und durch einen neu unterzeichneten Rahmenvertrag zwischen ORF III Kultur und Information, KBB – Kultur-Betriebe Burgenland und ARENARIA gefestigt. Dieser legt fest, dass bis 2021 jährlich bis zu zwei burgenländische (Live-)Produktionen – vorzugsweise aus der Oper im Steinbruch St. Margarethen und von den Seefestspielen Mörbisch – von ORF III realisiert werden.

Für 2019 wurden die Premierenvorstellungen der „Zauberflöte“ aus der Oper im Steinbruch St. Margarethen (live-zeitversetzt am Mittwoch, dem 10. Juli, 21.05 Uhr, ORF III) und des Operettenklassikers „Das Land des Lächelns“ von den Seefestspielen Mörbisch (live-zeitversetzt am Donnerstag, dem 11. Juli, 21.05 Uhr, ORF 2) ausgewählt, die von ORF III im Rahmen des ORF-Kultursommers produziert werden. Außerdem blicken die Dokumentationen des ORF Burgenland „Opernzauber im Steinbruch – Mozarts Zauberflöte“ (Sonntag, 21. Juli, 10.00 Uhr, ORF 2) und „Land des Lächelns – Vom Wiener Prater ins ferne China“ (Sonntag, 14. Juli, 9.45 Uhr, ORF 2) hinter die Kulissen der Bühnenproduktionen.

In Anwesenheit von u. a. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, dem Generaldirektor der Esterházy-Stiftungsgruppe Stefan Ottrubay, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber fand die Vertragsunterzeichnung im Empiresaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt statt. Des Weiteren anwesend waren u. a. Direktor des ORF-Burgenland Werner Herics, ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer, ORF-III-Geschäftsführerin Eva Schindlauer, KBB-Geschäftsführer Dietmar Posteiner, ARENARIA-Geschäftsführer Karl Wessely, Intendant der Festspiele Mörbisch Peter Edelmann sowie der künstlerische Leiter der Oper im Steinbruch Daniel Serafin.

Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil: „Die Kultur und vor allem die Festivals sind eine tragende Säule des Tourismus im Burgenland. Jedes der heimischen Festivals ist eine starke Marke geworden. Umso wichtiger ist es, das Burgenland als starkes Kulturland auch über die Landesgrenzen hinaus noch besser zu positionieren. Die Kooperation mit dem ORF ist der nächste, wichtige Schritt dazu. Den Weg dazu geebnet hat aber auch der Generalvergleich, den das Land Burgenland mit den Esterházy-Betrieben geschlossen hat. Das war ein wichtiger Schritt, der Chancen und Möglichkeiten eröffnet, die Kultur im Burgenland gemeinsam neu zu gestalten. Die Vereinbarung mit dem ORF ist ein nächster Schritt in der Entwicklung der Kulturevents im Burgenland.“ Man wolle sich mit anderen großen Kulturevents messen und die burgenländischen Festivals noch mehr publik machen. In einem nächsten Schritt gelte es dann, die gesteigerte Publizität zu nutzen und „die Menschen abzuholen und als Gäste ins Land zu holen“, so Doskozil.

Generaldirektor Esterházy-Stiftungsgruppe Dr. Stefan Ottrubay: „Der 2018 ins Leben gerufene ,Festivalsommer Neusiedler See‘ entwickelt sich zu einer wichtigen Plattform für die großen Festivalformate des nördlichen Burgenlandes. Die Oper im Steinbruch St. Margarethen, die Operette in Mörbisch und das ,Herbstgold – Festival in Eisenstadt‘ wurden damit zu einem wesentlichen Pfeiler der touristischen und kulturellen Ausstrahlung des Landes während der Sommermonate. Dank der neuen, positiven Zusammenarbeit mit dem Land unter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil konnten zahlreiche Projekte und Formate ausgeweitet und gestärkt werden. Wenn man bedenkt, welche internationale Ausstrahlung heute die Seefestspiele in Bregenz, das Lucerne Festival für die Stadt Luzern oder etwa der Heidelberger Frühling haben, dann kann man erahnen, welche Chancen das Burgenland mit den großen Festivalformaten in der Zukunft hat. Wir sind deshalb sehr erfreut, dass diese weitreichende Übertragungsvereinbarung am heutigen Tag zwischen Land, ORF und Esterházy unterzeichnet wurde.“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Zu den wichtigsten Aufgaben des ORF zählt das Abbilden der Vielfalt und Regionalität Österreichs. Deshalb ist es eine große Freude, dass der ORF in seinem umfassenden Kultursommer-Schwerpunkt, in dem er die Stärke und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unter Beweis stellt, auch zwei Highlights des burgenländischen Festivalsommers live überträgt. Die Produktionen der Seefestspiele Mörbisch und aus dem Steinbruch St. Margarethen zählen fraglos zu den Top-Erlebnissen unter den mehr als 1.000 Sendungen und 500 Programmstunden des Kultursommers, zu denen die ORF-Senderflotte für jedermann freien Zugang bietet. Die Kooperation zwischen Land Burgenland, Esterházy-Stiftungsgruppe und ORF könnte nicht besser funktionieren. Sie verhilft vor allem den kulturellen Attraktionen im Burgenland zu einem größeren Publikum. Ich bedanke mich für die hervorragende Zusammenarbeit bei allen Beteiligten.“

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Es freut mich besonders, dass ORF III die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland mit einem neu abgeschlossenen Rahmenvertrag, der dem Publikum jährlich bis zu zwei (Live-)TV-Produktionen garantiert, erneut intensivieren und festigen kann. Mein großer Dank gilt hierbei Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sowie dem Generaldirektor der Esterházy-Stiftungsgruppe Stefan Ottrubay, deren erstklassige Unterstützung und großes Interesse, das burgenländische Kulturangebot ganz Österreich zugänglich zu machen, die idealen Voraussetzungen für eine gedeihliche Kooperation bilden. Aus diesem Grund ist es uns ein wichtiges Anliegen, neben den im Rahmenvertrag vereinbarten Produktionen auch das weitere, umfangreiche Kunst- und Kulturschaffen des Burgenlandes in zahlreichen Sendegefäßen – u. a. in unseren werktäglichen Kulturmagazin ,Kultur Heute‘ – regelmäßig abzubilden. Dies ist nur möglich durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Kunst und Kultur sowie dem ORF-Landesstudio Burgenland unter der Federführung von Landesdirektor Werner Herics. Auch hierfür ein herzliches Danke!“

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