China Matters veröffentlicht Kurzvideo „Was galt als die ‚Ivy League‘ im antiken China?“ Britischer Wissenschaftler legt seine Sicht der Dinge dar

David Symington, der seinen Abschluss an der Oxford-Universität gemacht hat, besuchte die Guozijian in Beijing, die als höchste Institution der akademischen Forschung im antiken China für aufstrebende Gelehrte aus China und dem Ausland bekannt ist.

In diesem Video vergleicht Symington die Gedanken von Konfuzius in den Analekten („Gespräche“) mit den Ideen aus dem Daodejing des chinesischen Philosophen Laozi und kommt zu dem Schluss, dass erstere realistischer sind, während letztere abstrakter sind.

Die Analekten würden klare Normen enthalten, die das Verhalten der Menschen einschränken und beschreiben, wie man sich gegenüber Eltern, Brüdern und Mitmenschen verhalten sollte. Dies könne, wie Symington erklärte, Ausländer verunsichern, da es schwierig sei, sich so zu verhalten, wie es das Buch vorschlägt.

Im Gegensatz dazu wird das Zitat „Nur wenn die große Wahrheit abgeschafft ist, kann es Wohlwollen geben“ aus dem Daodejing von vielen Ausländern geliebt, da es die Menschen dazu ermutigt, nach der ultimativen Realität zu streben, anstatt sich auf „unbedeutende Dinge“ wie Menschlichkeit, Sitte und kindliche Frömmigkeit zu konzentrieren.

„Sich mit diesen abstrakten Ideen zu beschäftigen, ist die Tradition von Ausländern wie mir“, machte Symington klar. Lange Zeit hatte die große Mehrheit der Studenten in Oxford und Cambridge Theologie studiert, da die Kirche im mittelalterlichen Europa die dominierende Macht war. Anders als im Westen war es im alten China jedoch nicht notwendig, ein angesehener Theologe zu werden oder als Adliger geboren zu sein, um politische Macht zu erlangen. In diesem Video geht Symington auch auf die Keju-Prüfungen ein, die als kaiserliche Beamtenprüfung bekannt sind und Zivilisten die Möglichkeit gaben, in Guozijian zu studieren und durch Bildung zu Beamten ernannt zu werden.

„Ich empfehle Ausländern, die die chinesische Kultur wirklich verstehen wollen und die für eine ausführliche Tour nach China kommen wollen, unbedingt einen Besuch hier“, betonte Symington. „Chinas Geschichte, Kultur und humanistischer Geist spiegeln sich hier gut wider.“

Ansprechpartnerin:
Jane Cheng
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