80 Jahre Zweite Republik: Das Jahresprogramm 2025 im Haus der Geschichte Österreich

2025 STEHT GANZ IM ZEICHEN DER ZWEITEN REPUBLIK, DIE IHR 80. JUBILÄUM FEIERT. DAS HAUS DER GESCHICHTE ÖSTERREICH (HDGÖ) PRÄSENTIERT EIN FACETTENREICHES PROGRAMM VOLLER INTERVENTION, FUNKEN UND SELBSTVERSTÄNDLICH: ZEITGESCHICHTE. DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN UND VERMITTLUNGSANGEBOTE LADEN DAZU EIN, GESCHICHTE UND GEGENWART DER REPUBLIK NEU ZU ERLEBEN UND DIE ZUKUNFT DER VERGANGENHEIT ZU DISKUTIEREN.

Neonfarbe in der Hauptausstellung, eine Sonderausstellung, die zum Zuhören und Mitreden einlädt, neue Führungen und Workshops sowie zahlreiche Tage mit freiem Eintritt: Diese und viele weitere abwechslungsreiche Angebote präsentiert das hdgö heute zu seinem sechsten Geburtstag in einer Vorschau auf das Jahresprogramm 2025.

„Zum 80. Geburtstag der Zweiten Republik werden wir im nächsten Jahr neue Einblicke in die österreichische Zeitgeschichte bieten. Zudem bleiben wir ein Ort der lebendigen Erinnerungskultur. Unseren gesetzlichen Auftrag, als Museum vor allem „Diskussionsforum“ für die Gegenwart zu sein, werden wir im Vielfachgedenkjahr 2025 vor allem mit dem Bewusstsein erfüllen, dass 80 Jahre in der Gedächtniskultur einen besonderen Markstein bilden: Denn sie bedeuten eine Generationenschwelle. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr, das persönliche Momente und gesellschaftliche Errungenschaften in den Vordergrund stellt. Unser Jahresprogramm lädt dazu ein, die Geschichte der Zweiten Republik zu reflektieren und Gesprächsräume für eine gemeinsame Zukunft in einer liberalen Demokratie zu schaffen_,_“ sagt hdgö-Direktorin Monika Sommer.

INTERVENTION „BEFREIUNG 1945“: NEONORANGE FÜR NEUE PERSPEKTIVEN (14.1.2025 – 6.1.2026)

Ab dem 14. Januar 2025 setzt das hdgö spannende Akzente in der Hauptausstellung Neue Zeiten: Die Intervention „Befreiung 1945 – offenes Ende, brüchige Zukunft“ hebt zwölf bewegende Biografien hervor, die auch zeigen, dass die oft beschworene „Stunde Null“ nicht stattfand. Vielmehr waren die Wochen des Kriegsendes und des Neubeginns Österreichs vulnerabel und unstet. Neonorange Markierungen leiten die Besucher*innen durch die Objekte der Hauptausstellung und verdeutlichen verschiedene Dimensionen von individuellen Handlungsspielräumen, die die Menschen hatten und zu nutzen verstanden.

„ES FUNKT“: TÖNE DER ZEITGESCHICHTE AUF DEM ALMA ROSÉ-PLATEAU (31.1.2025 – 6.1.2026)

Am 31. Jänner geht auf dem Alma Rosé-Plateau die neue Sonderausstellung Es funkt. Österreich zwischen Propaganda und Protest auf Sendung. Im Zentrum stehen bekannte und neu entdeckte Tondokumente, die Zeitgeschichte aus vielen Perspektiven erlebbar machen. Zwischen der ersten Radiowelle und der Podcast-Revolution der Gegenwart wird hör- und verstehbar, wie Radiobeiträge zu fixen Bestandteilen des Österreichbewusstseins wurden.

FOYER-AUSSTELLUNG ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG: 50 JAHRE FRISTENLÖSUNG (AB 5.3.2025)

Seit fünfzig Jahren ist die sogenannte „Fristenlösung“ und die Familienrechtsreform in Kraft. Pünktlich zum Internationalen Frauentag beleuchtet die kleine Vitrinen-Ausstellung im hdgö-Café diese Meilensteine der österreichischen Geschlechterpolitik. Dabei werden Errungenschaften ebenso aufgezeigt wie der heute noch anhaltende Kampf von Aktivistinnen für die Rechte von Frauen – diese kommen zu Wort und lenken die Aufmerksamkeit auf die Aktualität dieser gesellschaftsrelevanten Themen.

DENKMAL 1945/2025: KÜNSTLERISCHE ENTWÜRFE FÜR DIE ZWEITE REPUBLIK (AB 22.4.2025 – 23.11.2025) 

Zum Geburtstag ein Denkmal? Ende April 2025 präsentiert das hdgö in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz drei künstlerische Ideen für ein Denkmal anlässlich der Wiederkehr des 80. Gründungstages der Zweiten Republik. Wie könnte ein neues Denkmal am Altan der Neuen Hofburg am Wiener Heldenplatz aussehen? Im Rahmen des Projekts „Denkmal 1945/2025“ sind drei Vorschläge im Museumsfoyer zu sehen – als Anregung und als Grundlage für Diskussionen über den Stand der staatlichen Geschichtspolitik 80 Jahre nach der Befreiung von der NS-Herrschaft.

VERMITTLUNGSANGEBOTE: NEUE FORMATE UND AKTIONSWOCHE GEGEN ANTISEMITISMUS

Die Vermittlungsangebote des hdgö werden 2025 weiter ausgebaut. Eine neue Fokusführung „Kriegsende und Befreiung 1945“ und das neue Kurzführungsformat 5×5=25 geben spannende Einblicke in die Hauptausstellung. Der neue Workshop Nicht wegschauen! für Jugendliche von 14 bis 19 Jahren thematisiert (Anti-)Rassismus in Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, wie Rassismus das Zusammenleben beeinflusst und was jede*r Einzelne dagegen tun kann. Von 7. bis 14. November 2025 findet erneut die „Aktionswoche gegen Antisemitismus“ statt, die Bewusstsein für die Aktualität des

Haus der Geschichte Österreich
Johanna Fuchs
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