Neue Ausstellungen und aktuelle Vermittlungsprogramme

Von Gender Studies und Öko-Kritik bis zum 40. Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl

Einen Blick auf die Kunst aus Perspektiven jenseits der Fächergrenzen bietet der Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien mit seiner neuen Vermittlungsreihe „Through the lens of…“. Heute, Mittwoch, 22. April, wirft dabei Alexandra Ganser, Professorin für amerikanische Literatur und Kultur an der Universität Wien, ab 18.30 Uhr einen Blick auf die aktuelle Schau „She, Who Dwells in the Shadows“ aus der Perspektive von Gender Studies und Öko-Kritik. Morgen, Donnerstag, 23. April, ist dann ab 9 Uhr ein Workshop im Rahmen des „Wiener Töchtertags“ angesetzt. Nähere Informationen unter 01/9042111, e-mail office@kunstraum.net und www.kunstraum.net.

Morgen, Donnerstag, 23. April, wird um 18.30 Uhr im KUNST/WERK in St. Pölten die Ausstellung „Hauptwerk – Hauptstadt“ eröffnet, die sich aus Anlass der Jubiläen 40 Jahre Landeshauptstadt und 80 Jahre Künstlerbund St. Pölten auf Spurensuche zu künstlerischen Geschichten und eigenen Erfahrungen begibt, die Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen. Zu sehen sind die Arbeiten von Alois Junek, Beatrix Mapalagama, Brigitte Saugstad, Clemens Haas, Eva Bakalar, Hermine Karigl-Wagenhofer, J. F. Sochurek und Mark Rossell bis 16. Mai. Öffnungszeiten: Freitag von 16 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 12.30 Uhr; nähere Informationen unter 0680/2111207, e-mail office@stpoeltnerkuenstlerbund.at und www.stpoeltnerkuenstlerbund.at.

Morgen, Donnerstag, 23. April, wird auch um 17 Uhr im Kolomanisaal von Stift Melk die neue Sonderausstellung des Wachaulabors in der Nordbastei eröffnet, die sich unter dem Titel „Spielraum“ vom Spiel auf der Bühne, im Casino und in Planspielen bis zu den Heldinnen und Helden aus Video- und den Olympischen Spielen dem Spielen aus verschiedenen Blickwinkeln nähert; Ausstellungsdauer: bis März 2028. Parallel dazu vermittelt die Sonderausstellung „Jakob Prandtauer – Wussten Sie, dass…?“ im Kaisergang bis Dezember zehn überraschende Einblicke in das Leben des Baumeisters. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 16 Uhr; nähere Informationen unter 02752/555-230 und -231, e-mail kultur.tourismus@stiftmelk.at und www.stiftmelk.at.

Ebenfalls morgen, Donnerstag, 23. April, wird in Baden die Serie der „Kulturhistorischen Spaziergänge“ mit Christine Triebnig-Löffler fortgesetzt: Ab 15 Uhr steht dabei „Jüdisches Leben in Baden“, der einst drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs, im Mittelpunkt. Der Spaziergang führt vom Mahnmal quer durch die Stadt bis zur Synagoge, die aus diesem Anlass geöffnet wird. Nähere Informationen, Voranmeldungen und Karten beim Beethovenhaus Baden unter 02252/86800-630 und e-mail tickets@beethovenhaus-baden.at.

„Dieses Bild hat immer das letzte Wort“ heißt es ab Freitag, 24. April, in der Galerie AugenBlick in Kirchberg am Wagram, wo um 18 Uhr die gleichnamige „NÖDOK / On Tour“-Ausstellung mit Werken von Cornelia Caufmann, Barbara Doser, Michael Endlicher, Rainer Friedl, Robert Gruber, Katja Himmelbauer, Viktoria Körösi, Georg Lebzelter, Gabriele Lehner, Christine Maringer, Cheick Niass, Gisela Reimer, Brigitte Sasshofer, Deborah Sengl, Fritz Simak und Jürgen Wagner eröffnet wird. Zu sehen sind die Arbeiten, die sich mit der Zirkularität von Abbild, Bedeutung, Konstruktion und Dekonstruktion von Inhalt auseinandersetzen, bis 6. Juni. Öffnungszeiten: Samstag von 10 bis 12 Uhr; nähere Informationen unter 0676/9690910, e-mail wg@kunst-kultur-kirchberg.at und www.kunst-kultur-kirchberg.at bzw. 02742/353336, e-mail office@noedok.at und www.noedok.at.

Von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. April, lädt das Haus für Natur im Museum Niederösterreich gemeinsam mit GLOBART zum Festival „Stimmen der Wildnis“ nach St. Pölten: Drei Tage lang stehen dabei die Klänge der Natur im Mittelpunkt; Austragungsorte sind die Glanzstoff, der Sonnenpark und das Haus für Natur, die ihre Räume für Vorträge, Workshops, Konzerte, Exkursionen und künstlerische Interventionen öffnen. Mit dabei sind u. a. der italienische Ökoakustiker und Klangkünstler David Monacchi, die Kulturanthropologin Bettina Ludwig, der Verein Solektiv, die Biologin Angela Stöger, die Sängerin Mogli sowie die britische Ornithologin und Aktivistin Mya-Rose Craig. Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten nach dem Pay-as-You-Wish-Modell beim Museum Niederösterreich unter 02742/908090-0, e-mail info@museumnoe.at und www.museumnoe.at/stimmen-der-wildnis.

Eingebettet in das Festival „Stimmen der Wildnis“ ist heuer auch die „City Nature Challenge“ mit Programmpunkten wie dem Infopoint im Museum Niederösterreich am Freitag, 24. April, ab 17 Uhr, einem naturkundlichen Spaziergang entlang der Traisen von den Viehofner Seen zum Haus für Natur am Samstag, 25. April, ab 8 Uhr, ein „Walk & Talk“ vom Sonnenpark zur Glanzstoff am selben Tag ab 15.15 Uhr sowie ein „Early Bird Walk“ entlang des Nistkastenlehrpfads vom Bahnhof St. Pölten zum Museum Niederösterreich am Sonntag, 26. April, ab 5 Uhr. Nähere Informationen beim Museum Niederösterreich unter 02742/908090-0, e-mail info@museumnoe.at und www.museumnoe.at/cnc bzw. www.citynaturechallenge.at.

Im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ am Samstag, 24. April, öffnet auch das MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya um 17 Uhr seine Pforten und lädt bei freiem Eintritt in sieben Stationen ein, in die Welt der Archäologie einzutauchen. Auf dem Programm stehen dabei die Workshops „Geschichte(n) aus erster Hand – Was kann ich in einem Archiv finden?“, „Sind alte Knochen mehr als Relikte?“, „Was verbirgt sich hier unter der Oberfläche?“ und „Wie alt ist dieser archäologische Fund?“, das Kinderprogramm „Warum waren Pferde durch die Zeiten hindurch so wichtig für die Menschen?“, die Mitmachstation „Was ist kälter als Eis?“ und die Führung „Weshalb liegt das archäologische Erbe im Depot und nicht in der Öffentlichkeit?“. Im MAMUZ Museum Mistelbach wiederum findet im Rahmen der Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ am Sonntag, 26. April, ab 13 und 15.10 Uhr ein für Kinder konzipierter Workshop zum Thema „Musik und Instrumente der Iberer“ statt, bei dem die Kinder im Anschluss an eine Führung durch die Ausstellung ihre eigene Flöte basteln können. Nähere Informationen für Asparn an der Zaya unter 02577/84180 bzw. für Mistelbach unter 02572/20719 sowie e-mail info@mamuz.at und www.mamuz.at.

Einen 450 Quadratmeter großen Indoor-Spielplatz, ein interaktives Museum zur Kulturgeschichte der Mostbirne, das zeigt, wie früher Most hergestellt wurde, warum Streuobstwiesen wichtig sind, welche Tiere dort leben und warum Birnbäume so besonders sind etc., bietet die neue „Birnerlebniswelt“ im Tierpark Stadt Haag, ein Projekt des Rahmenprogramms der diesjährigen NÖ Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“, das am Freitag, 24. April, um 14.30 Uhr eröffnet wird. Öffnungszeiten: täglich bis September von 8.30 bis 17.30 Uhr, im Oktober, Februar und März von 9 bis 16 Uhr sowie von November bis Jänner von 9 bis 15 Uhr. Nähere Informationen unter 07434/45408-22 und https://tierpark-stadt-haag.

Am Freitag, 24. April, findet auch in der NÖ Volkssternwarte des Vereins Antares NÖ Amateurastronomen in Michelbach wieder eine öffentliche Sternwarteführung inklusive Himmelsbeobachtung und Astronomievortrag statt. Ab 19 Uhr stehen dabei die Galaxien und Kugelsternhaufen im Frühlingshimmel im Mittelpunkt. Nähere Informationen unter 0664/73122973, e-mail fuehrungen@noe-sternwarte.at und www.noe-sternwarte.at.

Das ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich lädt am Freitag, 24. April, ab 16 Uhr in den Skulpturenpark Lindabrunn in Enzesfeld-Lindabrunn, wo „ORTE vor Ort“ die von Studierenden der TU Wien unter der Leitung von Peter Fattinger als Ort für Kunst, Begegnung und Austausch errichtete Holzbaracke besucht. Am Dienstag, 28. April, folgt ab 18 Uhr in der Walter-Zschokke-Bibliothek in den Räumlichkeiten von ORTE in Krems die Präsentation der aus über 100 Fragmenten bestehenden Wandcollage „Niederösterreich, Hans & Me“, mit der sich Tom Korn auf eine ebenso kritische wie neugierige Spurensuche durch Niederösterreich begibt. Nähere Informationen unter 02732/78374, e-mail office@orte-noe.at und www.orte-noe.at.

Am Samstag, 25. April, eröffnet Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner um 11 Uhr in der Kunsthalle Krems die Ausstellung „Robert Rauschenberg. Image and Gesture“. Zu sehen ist diese erste monografische Werkschau in Österreich zu einem der einflussreichsten US-amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts sowie Wegbereiter der Pop Art und Konzeptkunst, die zentrale Werkphasen sichtbar macht und damit den Einfluss des 2008 gestorbenen Künstlers auf die Kunst des 20. Jahrhunderts. unterstreicht, bis 1. November. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; nähere Informationen unter 02732/908010, e-mail office@kunsthalle.at und www.kunsthalle.at.

Ebenfalls am Samstag, 25. April, wird um 19.30 Uhr im Dorfmuseum Roiten in Rappottenstein die „NÖDOK / On Tour“-Ausstellung „Bildstörung“ mit Arbeiten von Natascha Auenhammer, Christian Bazant-Hegemark, Peter Baldinger, Bettina Beranek, Robert Davis, Walter Ebenhofer, Wolfgang Grinschgl, Caroline Heider, Harding Meyer, Gabi Mitterer, Georg Pummer, Fritz Simak, Jürgen Wagner und Robert Zahornicky eröffnet. Ausstellungsdauer: bis 25. Mai; Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und an Feiertagen von 14 bis 16.30 Uhr sowie zusätzlich nach Voranmeldung unter 02828/8516. Nähere Informationen unter 02742/353336, e-mail office@noedok.at und www.noedok.at.

Am Samstag, 25. April, öffnet auch die Pop-up-Galerie Industrieviertel der Kulturvernetzung Niederösterreich im Schloss Fischau ihre Pforten für eine Ausstellung von Evelyn Romasanta aus Maria Enzersdorf, die eine vielfältige Auswahl aktueller Arbeiten in Mixed-Media-Technik zeigt, in denen sie figurative Porträts mit abstrakten, symbolischen Raumstrukturen vereint. Eröffnet wird um 17 Uhr mit einer Lesung von Rainer Lammers; Ausstellungsdauer: bis 3. Mai; Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr. Nähere Informationen unter 02639/2552-317, e-mail popupINDUSTRIE4@kulturvernetzung.at und www.kulturvernetzung.at.

Für seine performative Intervention „Ihre Sendung ist da!“ verwandelt Julian Palacz ab Samstag, 25. April, den Kunstverein Baden in eine fiktive Paket-Abholstation. Ausstellungsdauer: bis 24. Mai; Öffnungszeiten: Samstag von 10 bis 12 und 14.30 bis 18 Uhr, Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr. Nähere Informationen unter 0650/4710011, e-mail office@kunstvereinbaden.at und www.kunstvereinbaden.at.

In Melk findet am Samstag, 25. April, ein Rundgang zum Thema „Die Häftlingszwangsgesellschaft! Eine Solidargemeinschaft oder Konkurrenten ums Überleben?“ mit Wolfgang Fehrerberger statt, der die Aufgaben und Handlungsspielräume der Häftlinge im ehemaligen KZ Melk beleuchtet. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Melk; die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen beim Melk Memorial unter 0681/81318543 und e-mail info@melk-memorial.org.

Das Stadtmuseum Tulln bietet am Samstag, 25. April, ab 14 Uhr eine Spezialführung zum Thema „Vita Romana: Lust, Laster und Lebensrisiken“. Nähere Informationen unter 02272/690-189, e-mail info@stadtmuseum-tulln.at und www.stadtmuseum-tulln.at.

Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz veranstaltet am Samstag, 25. April, von 10 bis 16 Uhr vor dem Eingangsgebäude einen Pflanzenmarkt mit biologisch gezogenen Pflanzenraritäten aus der eigenen Gärtnerei sowie Gartenaccessoires regionalen Aussteller und Austellerinnen. Der Eintritt zum Pflanzenmarkt ist frei; nähere Informationen unter 02534/333, e-mail info@museumsdorf.at und www.museumsdorf.at.

Am Sonntag, 26. April, lädt das Museum Gugging ab 14 Uhr wieder zu einer Sonntagsführung durch die neue Jubiläums-Ausstellung „museum gugging.! 20 jahre kUNSt“. Nähere Informationen unter 02243/87087, e-mail museum@museumgugging.at und www.museumgugging.at.

Im Museum Traiskirchen startet am Sonntag, 26. April, um 10 Uhr der Rundgang „Mein Möllersdorf“ von der Volksschule über die Feuerwehr u. a. mit Günther Gutmann. Eintritt: freie Spende; Anmeldungen unter e-mail anmeldung@museum-traiskirchen.at. Nähere Informationen unter 0664/2024197, e-mail info@museum-traiskirchen.at und www.museum-traiskirchen.at.

Schließlich wird am Sonntag, 26. April, ab 14 Uhr im Theater am Steg in Baden im Rahmen der Finissage der Fotoausstellung „40 Jahre Tschernobyl“ von Michaela Vondruska eine Gedenkveranstaltung für die Opfer abgehalten, die auch dem Austausch von Wissen und Erinnerungen dienen soll. Der Eintritt ist frei; nähere Informationen bei der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Baden unter 02252/86800-522 und e-mail cornelia.znoy@baden.gv.at.

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
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Mag. Rainer Hirschkorn
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