Geiselnahme bei „Kommissar Rex“ am 4. Mai: Regisseurin Esther Rauch inszenierte die drei weiteren Filme des ORF/SAT.1-Krimi-Comebacks

Bis zu 660.000 Zuschauer:innen sahen den Fall „Galgenmännchen“ in ORF 1; 32 Prozent Marktanteil bei den Jungen

Gestern, am 27. April 2026, löste „Kommissar Rex“ in ORF 1 gemeinsam mit seinem Team Maximilian Brückner, Ferdinand Seebacher, Doris Golpashin und Alfred Dorfer den Mord an der Direktorin der Österreichischen Staatsbibliothek – und bis zu 660.000 Zuschauer:innen bzw. durchschnittlich 620.000 (vorläufige Gewichtung) waren beim dritten neuen Film der ORF/SAT.1-Krimireihe dabei, bei Marktanteilen von 25 Prozent (12+), 23 Prozent (12–49) und 32 Prozent (12–29). Weiter geht es am 4. Mai um 20.15 Uhr in ORF 1 (und bereits jetzt schon auf ORF ON) mit „Tod im Rampenlicht“, dem ersten von drei weiteren neuen Filmen, für die Esther Rauch im Regiesessel Platz nahm. In Episodenrollen sind unter anderem Gerhard Liebmann, George Lenz und Daniel Langbein zu sehen.

Regisseurin Esther Rauch: „Es war überraschend einfach, mit einem Hund zu drehen“

Esther Rauch inszenierte die Filme 4 bis 6 des TV-Comebacks: „Ich war selbst zehn Jahre alt, als die erste Folge im Fernsehen lief, und ich bin Hundebesitzerin, weil ich die Serie geschaut und so gemocht habe. Tatsächlich hatte ich zu Beginn der Produktion großen Respekt, weil ‚Kommissar Rex‘ ein Kultformat ist und viel falsch laufen kann. Aber: Auch wir haben die Wurstsemmel – und damit haben wir schon mal viel gewonnen! Und die Beziehung zwischen Kommissar und Hund hat sich über die Jahre nicht verändert: Die beiden haben eine Kommunikationsebene, die sonst keiner hat. Sie lösen miteinander Fälle, sie sind ein Team, egal in welcher Auflage. ‚Kommissar Rex‘ ist eine Superheldengeschichte – und die gehen immer!“ Die Regisseurin weiter über die Dreharbeiten: „Ich fand es tatsächlich angenehm und überraschend einfach, mit einem Hund zu drehen. Die Anwesenheit des Hundes hat dazu geführt, dass das gesamte Set extrem konzentriert war. Der Hund kommt nur, wenn alles bereit ist, wenn alle still sind, wenn alles besprochen ist. Und dann sind die Szenen umso schneller im Kasten.“

Mehr zum Inhalt von Film 4: „Tod im Rampenlicht“ am Montag, dem 4. Mai, um 20.15 Uhr in ORF 1 (bereits jetzt schon auf ORF ON)

Max Steiner (Maximilian Brückner) und Rex verbringen ihren freien Tag mit der sympathischen Sanitäterin Julia (Maddalena Hirschal) bei einem Theaterbesuch im pittoresken Südbahnhotel am Semmering. Julias Cousin Christian (Josef Ellers) steht dort in einer Inszenierung von Goethes Faust als Mephisto auf der Bühne und konnte so selbst den sonst wenig begeisterten Theatergänger Max überreden, die Vorstellung zu besuchen.

Während Max und Julia den Dialogen des Stücks folgen und Rex entspannt im Auto wartet, ahnen sie nicht, dass Rudi (Gerhard Liebmann), der ehemalige technische Leiter des Theaters, bereits einen gefährlichen Plan vorbereitet. Nachdem die Vorstellung endet und sich das Theater leert, geraten Max und Julia gemeinsam mit Christian und dessen Schauspielkolleginnen und -kollegen mitten in eine Geiselnahme.

Der Auslöser ist ein Unfall mit Todesfolge, der sich Monate zuvor ereignet hat. Doch ob es sich damals tatsächlich um einen tragischen Unfall gehandelt hat, ist fraglich. Der verstorbene Regisseur und Leiter des Theaters Anton Mosner (George Lenz) war für seinen rauen Umgangston bekannt und hatte sich damit im Ensemble viele Feinde gemacht. Selbst sein Sohn Ludwig (Daniel Langbein), der inzwischen in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist, hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihm. Rudi ist für ein Verbrechen verurteilt worden, das er nicht begangen hat, und will nun herausfinden, wer Mosner tatsächlich getötet hat.

Mehrere Personen könnten ein Motiv haben: Bruno (Florian Carove), ein engagierter Dramaturg, dessen Anteil am Erfolg von Mosner nie anerkannt wurde; Christian, der vom Regisseur immer wieder gedemütigt wurde; Claudia (Katrin Lux), Schauspielerin und alleinerziehende Mutter, die nach Mosners Tod erstmals wieder aufatmen kann; und schließlich Alice (Birgit Minichmayr) und Ludwig, die beide noch eine offene Rechnung mit dem dominanten Spielleiter hatten.

„Kommissar Rex“ auf ORF ON streamen

Die neuen Folgen von „Kommissar Rex“ stehen auch auf ORF ON zum Streamen bereit und sind jeweils sieben Tage vor der ORF-1-Ausstrahlung abrufbar.

„Kommissar Rex“ ist eine Produktion von MR-Film in Koproduktion mit ORF und SAT.1 im Weltvertrieb der Beta Film, gefördert von FISA+, Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien und Land Niederösterreich.

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