FIFA Fußball-WM 2026 im ORF: Bis zu einer Million waren „Bist du deppat“ ab 4.00 Uhr

6,0 Millionen sahen bisher die WM im ORF; am 1. Juli ab 17.05 Uhr in ORF 1 mit England – Kongo und Belgien – Senegal

Es war ein WM-Spiel für die Ewigkeit und bis zu 972.000 Fans haben es nicht bereut, um 4.00 Uhr morgens mit ORF 1 aufgestanden zu sein. Österreichs 3:3 gegen Algerien (am Sonntag, dem 28. Juni) brach damit alle Rekorde für diese Zeitzone. Als Saša Kalajdžić um exakt 5.57 Uhr den rettenden Ausgleich erzielte, wurde nicht nur Kommentator Daniel Warmuth „deppat“ bzw. eskalierte Daniel Kulovits am Ö3-Mikro, sondern waren 963.000 Fans live dabei, als nicht nur heimische Fußballgeschichte geschrieben wurde. Halbzeit 1 ab 4.00 Uhr Früh sahen bis zu 790.000 und im Schnitt 695.000 bei 81 Prozent Marktanteil (83 bzw. 90 Prozent in den Zielgruppen 12–49 bzw. 12–29 Jahre). Halbzeit 2 erreichte ab 5.00 Uhr bis zu 972.000 und im Schnitt 903.000 Zuschauer:innen bei 86 Prozent Marktanteil (87 bzw. 92 Prozent in den jungen Zielgruppen). Als um 3.25 Uhr in ORF SPORT + das WM-Studio mit Bernhard Stöhr, Herbert Prohaska, Andreas Ivanschitz und Gast Florian Kainz zu nachtschlafender Zeit öffnete, waren bereits bis zu 168.000 mit dabei. Und auch die Nachberichterstattung aus dem Stadion mit Rainer Pariasek und Andreas Herzog, der kurz davor noch Teil der ÖFB-Jubeltraube war, und die dabei Ralf Rangnick und Saša Kalajdžić vors Mikrofon bekamen, war ein Fall für bis zu 916.000 Fußballfans und im Schnitt 761.000 bei 84 Prozent Marktanteil (jeweils 85 Prozent MA bei den Jungen).

Bisher sahen 6,0 Millionen die FIFA Fußball-WM im ORF

Die Fußball-WM im ORF ist ein Publikumshit, das lässt sich bereits nach der Gruppenphase bilanzieren. Insgesamt 6,0 Millionen (weitester Seherkreis) sahen die täglichen Spiele, WM-Studios, „Box oder Strafraum“-Podcasts, die „Morning Show“ sowie die weitere Berichterstattung bislang in ORF 1 bzw. ORF 2, das entspricht 80 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Damit hat diese WM bereits jetzt jene von Katar 2022 (5,4 Millionen) überholt.

Die Top WM-Reichweiten

Das ORF-Reichweiten-Ranking führt die zweite Hälfte von Österreich – Jordanien (17. Juni) mit bis zu 1,275 Millionen und im Schnitt 1,245 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern bei 87 Prozent Marktanteil (90 bzw. 98 Prozent in den jungen Zielgruppen E–49 bzw. E–29 Jahre) an, gefolgt vom Eröffnungsspiel Mexiko – Südafrika (11. Juni) mit bis zu 1,084 Millionen und im Schnitt 1,013 Millionen bei 40 Prozent Marktanteil (Halbzeit 1) bzw. 55 und 71 Prozent bei den Jungen und Frankreich – Senegal (16. Juni) mit bis zu 1,089 Millionen und im Schnitt 982.000 (in Halbzeit 1) bei 38 Prozent MA und 51 bzw. 64 Prozent MA in den jungen Zielgruppen. Österreich – Algerien liegt trotz der ungünstigen Beginnzeit in diesem Ranking übrigens auf Platz fünf.

WM auch als Streaming-Hit

Auch im Web und via Apps war die WM-Gruppenphase ein Hit, wie die Top-Nutzung der ORF-Video-Streams von den Übertragungen und Sendungen inkl. des TV-Rahmenprogramms und exklusiven Contents zeigt: Der ORF-Stream der zweiten Halbzeit von Österreich – Algerien hatte eine Durchschnittsreichweite von 145.000. Der bisher stärkste Stream der Gruppenphase und damit gleichzeitig auch absoluter Rekord seit Einführung der Online-Bewegtbild-Messung im Jahr 2017 war die erste Halbzeit Österreich – Jordanien am 17. Juni um 6.00 Uhr mit einer Durchschnittsreichweite von 263.000. Insgesamt erzielten die auf ORF ON sowie weiteren Sites und Apps bereitgestellten Live-Streams und Videos-on-Demand des ORF zur WM vom 11. Juni bis inklusive 28. Juni in Österreich bisher zusammen 285 Millionen Nutzungsminuten, 23,9 Millionen Bruttoviews (Videostarts) und 6,7 Millionen Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge). (Quelle: Online-Bewegtbild-Messung AGTT/GfK TELETEST Zensus).

Eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen auch die beiden interimistischen ORF-Sport-Chefs Veronika Dragon-Berger und Martin Szerencsi: „Die Herausforderung an das Team ist groß, die Anzahl der Spiele und Anpfiffzeiten in der Nacht machen diese WM zur logistischen Herausforderung. Aber Top-Quoten rund um die Uhr und emotionale Momente wie gestern in den frühen Morgenstunden lassen uns gemeinsam mit allen vor und hinter der Kamera mit Freude auf die weitere WM blicken.“

Zwei WM-Kracher am 1. Juli

Die FIFA Fußball-WM 2026 geht nun mit Österreich in die Phase der Entscheidungsspiele, mögliche Verlängerungen und Elfmeterschießen inklusive: Weiter geht es live in ORF 1 am Mittwoch, dem 1. Juli, mit zwei Krachern zur besten Sendezeit. England trifft (Ankick 18.00 Uhr) auf das Überraschungsteam Demokratische Republik Kongo. Bernhard Stöhr, Herbert Prohaska und Andreas Ivanschitz eröffnen dafür um 17.05 Uhr das WM-Studio, Thomas König und Helge Payer kommentieren. Um 22.00 Uhr folgt dann Belgien – Senegal. Im WM-Studio melden sich Alina Zellhofer, Jasmin Eder, Viktoria Schnaderbeck und Peter Stöger. Dietmar Wolff und Roman Mählich sind die Kommentatoren.

Außerdem am 1. Juli: „ZIB Magazin Spezial: Verlieren verboten! Profis & Profit. Der Fußball am Limit?“ um 20.15 Uhr in ORF 1

Fußball begeistert Millionen mit seiner Dynamik, seinen Emotionen und seiner einzigartigen Mischung aus Teamgeist, Talent und Leidenschaft. Doch der moderne Profifußball steht unter enormem Druck. Immer mehr Spiele, immer dichtere Kalender und ein immer höheres Tempo führen dazu, dass viele Spieler heute in einer Belastungsspirale stecken, die es so noch nie gegeben hat. Topstars stehen in intensiven Jahren bis zu 80-mal am Platz, laufen mehr als 13 Kilometer pro Spiel und sprinten schneller als jede Generation vor ihnen. Regeneration wird zur Seltenheit. Das „ZIB Magazin Spezial“ zeigt, wie junge Talente bereits mit 18 an ihre Grenzen geraten – mit Folgen, die von Muskelverletzungen bis zu langfristigen neurologischen Schäden reichen können. Gleichzeitig beleuchtet das ORF-Doku-Magazin die wirtschaftliche Seite des Spiels: ein System, in dem Spieler zunehmend als handelbare Vermögenswerte betrachtet werden. Multi Club Ownership, internationale Transfernetzwerke, KI-gestützte Analysen und Echtzeit-Tracking machen Profis transparenter – und austauschbarer – denn je. Nur wenige verdienen genug, um nach der Karriere wirklich abgesichert zu sein; viele hingegen kämpfen früh mit körperlichen und finanziellen Herausforderungen. „Verlieren verboten!“ fragt, wie lange der Fußball diese Entwicklung noch tragen kann – und warum es wichtig ist, darüber zu sprechen, wie der Sport auch in Zukunft fair, menschlich und nachhaltig bleiben soll.

Alles zum vorangegangenen WM-Tag und einen Ausblick auf die Spiele des Tages bzw. abends bietet die „Morning Show“ um 9.10 Uhr in ORF 2. Bereits um 6.30 Uhr steht ebenfalls in ORF 2 ein fünfminütiges „WM Update“ auf dem Programm.

Das gesamte ORF-Programmangebot zur Fußball-WM wird mit Untertiteln angeboten.

Alles dreht sich um König Fußball – selbstverständlich auch auf sport.ORF.at, ORF ON und im ORF-Fußball-Special. Das umfangreiche multimediale Package zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 umfasst alles, was das Fanherz begehrt – von Live-Streams der vom ORF übertragenen Spiele inkl. zusätzlichen Tactical Feeds über Highlight-Videos und -Clips von allen Partien bis zu Storys, Daten, Live-Blogs und -Tickern. Volles WM-Programm also auch im Web und via Apps. Laufend aktuelle News und Highlights stellen auch die Social-Media-Angebote des ORF Sport und der ORF TELETEXT bereit.

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