AK Niederösterreich-Wieser direkt bei den Betroffenen im Werk bei ARDO: „So geht man mit den Menschen in Österreich nicht um!“

Arbeiterkammer Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser war am Montag direkt im Werk bei ARDO in Groß-Enzersdorf, um vor Ort mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sprechen und ihnen jegliche Unterstützung zuzusichern. „Ihr seid diejenigen, die hohe Gemüsequalität der Marchlandbauern mit euren Händen und Fachwissen veredeln. ARDO pfeift auf all diese Kompetenzen, sperrt zu und glaubt Österreich mit eigenen im Ausland produzierten Produkten zu überfluten“, fand Wieser deutliche Worte.

Wieser ist im ständigen Austausch mit dem Betriebsrat und bei den betroffenen Beschäftigten vor Ort. „Es braucht nun einen Rot-Weiß-Roten Schulterschluss um diesem profitgierigen Konzern zu zeigen, dass man so mit den Menschen in Österreich nicht umgeht“, so Wieser. Dazu steht der AK Niederösterreich-Präsident in Kontakt mit dem Sozialministerium und Finanzministerium und auch in enger Abstimmung mit LH Stv. Stephan Pernkopf, der Landwirtschaftskammer und dem Landwirtschaftsminister.

Im Sinne der Versorgungssicherheit sollte jetzt etwas Neues entstehen, so Wieser. Er fordert vehement – und das auch schon vor der Covid-Krise – dass zentrale Bereiche der kritischen Infrastruktur in rot-weiß-roter Hand stehen müssen. „Daseinsvorsorge, Industrie und Nahrungsmittel dürfen nicht ausländischen Abhängigkeiten überlassen werden“, so Wieser. ARDO ist ein Parade-Beispiel dafür, was passieren kann wenn man sich nur aufs Ausland verlässt und Produkte der Versorgungssicherheit nicht unter heimischer Kontrolle hat.

Gernot Buchegger, Pressesprecher des Präsidenten

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich

M: 0664/8134801; E: gernot.buchegger@aknoe.at

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