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Politik

NOZ: Fachkräfte-Einwanderungsgesetz: Kommunen stemmen sich gegen Aufenthaltstitel für Jobsucher

Osnabrück (ots) - Fachkräfte-Einwanderungsgesetz: Kommunen stemmen sich gegen Aufenthaltstitel für Jobsucher aus dem Ausland Landsberg: Gefahr zu groß, dass Betroffene bei ergebnisloser Suche bleiben - DStGB fordert Stichtagsregelung für Geduldete Osnabrück. Deutschlands Kommunen wehren sich gegen die Pläne der Bundesregierung, Ausländer zur Suche eines Jobs oder Ausbildungsplatzes ins Land zu lassen. "Die Gefahr, dass die Betroffenen bei ergebnisloser Suche nicht freiwillig ausreisen werden, ist zu groß", sagte

Mittelbayerische Zeitung: Der Sprengmeister Europas / Viktor Orbán bricht mit Manfred Weber und sucht den Schulterschluss mit Donald Trump.…

Regensburg (ots) - Wenn von Charisma die Rede ist, fallen meist die ganz großen Namen: Nelson Mandela zum Beispiel, Mahatma Gandhi und Mutter Teresa oder John F. Kennedy. Allesamt waren sie Helden der Freiheit und der Gerechtigkeit. Was aber ist mit Viktor Orbán? Wenige Wochen vor der Europawahl scheint der Ministerpräsident des kleinen, wirtschaftlich und weltpolitisch eher unbedeutenden Ungarn zur kontinentalen Lichtgestalt einer rechtsnationalen Bewegung mit autoritären Zügen aufzusteigen. Von Orbán selbst stammt der

Allg. Zeitung Mainz: Gescheitert / Kommentar von Friedrich Roeingh zum Iran

Mainz (ots) - Das Atomabkommen mit dem Iran ist tot. Da hilft auch keine filigrane Analyse. Da hilft nicht der Hinweis, dass es tatsächlich keinen Sinn macht, wenn sich ein Vertragspartner allein an Abmachungen halten soll. Da hilft auch nicht der Hinweis, Iran steige ja nicht gleich aus dem Abkommen aus und greife zunächst nur zu den denkbar niederschwelligsten Verletzungen. Donald Trump hat mit seiner einseitigen Aufkündigung des Abkommens vor genau einem Jahr erreicht, was er erreichen wollte. Alle Versuche der EU,

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu einer möglichen rot-rot-grünen Koalition

Stuttgart (ots) - Eine rot-rot-grüne Koalition mag für die Einen eine Verheißung und die Anderen ein Albtraum sein. Aber unabhängig vom politischen Standpunkt ist die Debatte begrüßenswert. Der Aufschwung der rechten Vereinfacher hatte viel damit zu tun, dass in einer großen Koalition die politischen Profile verwischen und die Parteien zunehmend ununterscheidbarer werden. Ein rot-rot-grünes Bekenntnis der drei Partner ermöglichte dagegen eine scharfe Unterscheidung zwischen Konzepten. Zum Thema würde die

Mitteldeutsche Zeitung: zum Iran

Halle (ots) - Wer einseitig die Schuld bei dem Regime sucht, macht es sich zu einfach. Denn auch Monate nach der Aufkündigung des Abkommens durch US-Präsident Trump hat sich das Regime immerhin nicht zu einem vollkommenen Bruch des Abkommens hinreißen lassen. Die Ankündigung, einige Teile des Abkommens nicht einhalten zu wollen, bleibt weit hinter dem zurück, was die radikalen Kräfte in Teheran wünschten. Umso törichter ist das plumpe Verhalten Donald Trumps in der Region. Er verbiss sich vom ersten Moment der

neues deutschland: Der nächste Schritt – Krieg? Kommentar zum iranischen Teilausstieg aus dem Atomabkommen

Berlin (ots) - Genug ist genug, sagen die iranischen Machthaber und setzten - ein Jahr nachdem die USA einseitig das völkerrechtlich verbindliche Atomabkommen gekündigt und Sanktionen verschärft haben - Teile des Vertrages aus. Nichts anderes war zu erwarten, nachdem die europäischen Signatarstaaten zwar verbal eine Unterstützung Irans wider die wachsende US-Drohpolitik bekundet, doch tatsächlich nichts unternommen haben. Was nun? Teheran wird den Vertrag nicht vollständig kippen, denn das wäre ein für die USA

Straubinger Tagblatt: Iran – Gefährliches Säbelrasseln

Straubing (ots) - Nein, der Iran ist nicht harmlos. Nein, das Atomabkommen war nicht perfekt. Doch ein an ein Abkommen gebundener Iran war allemal berechenbarer als ein Iran, der sich zurückzieht. Gesprächsfäden reißen ab, Einflussmöglichkeiten schwinden. Ein bisschen mehr Druck und geschickte Diplomatie hätten wohl kaum geschadet, um dem Iran - der sich nach den Erkenntnissen der Atomenergiebehörde IAEA an das Abkommen gehalten hat - weitere Zugeständnisse abzutrotzen. Mit dem nun anlaufenden Säbelrasseln ist die Welt

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Gewinnen im EU-Binnenmarkt

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Einkommensgewinnen durch den EU-Binnenmarkt: Man kann den Forschern ruhig glauben, auch wenn man dem Binnenmarkt - so unzureichend, wie er organisiert ist - kritisch gegenübersteht. Die Studie zeigt nämlich auch, woran es in diesem Europa in Wahrheit hakt: Das viele Geld, das hier verdient wird, ist höchst ungleich verteilt. Schlagzeilen wie "Deutschland profitiert" bedürfen deshalb zumindest der Differenzierung: Wieder einmal zeigt sich, dass die Gewinne

Saarbrücker Zeitung: Trittin fordert im Iran-Konflikt „klare Kante“ gegenüber Trump

Berlin / Saarbrücken. (ots) - Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat die Drohungen des Irans mit einem Teilrückzug aus dem Atomabkommen als "maßvolle Reaktion" auf die US-Politik bezeichnet. Es sei der Aufruf an die Europäer, jetzt tatsächlich wirksame Schritte zu ergreifen, um die wirtschaftliche Erdrosselung des Iran zu verhindern. "Nichts anderes planen die USA nämlich", sagte Trittin. Europa habe keinerlei Interesse daran, dass die USA den Nahen Osten "schon wieder" destabilisierten. Es müsse in diesem Konflikt

Der Tagesspiegel: Grüner Gesundheitsminister verteidigt Sanktionen für Impfverweigerer

Berlin (ots) - Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha hat Sanktionen für Impfverweigerer verteidigt. "Wenn wir den Impfschutz für alle erhöhen wollen, müssen wir auch mit Sanktionen agieren können. Ohne Sanktionen ist ein Gebot ein zahnloser Tiger", sagte der Grünen-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Angesichts der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stehe der kollektive Gesundheitsschutz über dem Individualrecht. In Baden-Württemberg hätten unzählige Mahnungen, Appelle,