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Presseschau

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Streik der Flugbegleiter

Stuttgart (ots) - Seit mehr als fünf Jahren wird die Lufthansa vergleichsweise häufig durch Streiks lahmgelegt. Mal sind es die Piloten, dann das Bodenpersonal oder die Sicherheitskräfte und immer wieder auch das Kabinenpersonal. Betroffen sind - fast immer - Tausende von Passagieren. Betroffen ist aber auch immer das Unternehmen selbst. In dem Gewerkschaftswirrwarr bei der Lufthansa behalten selbst erfahrene Beobachter kaum noch den Durchblick. Pressekontakt: Stuttgarter Zeitung Redaktionelle Koordination Telefon:

NRZ: Die erfolgsverwöhnte Tourismusbranche in NRW steht vor großen Herausforderungen – ein Kommentar von Holger Dumke

Essen (ots) - Nordrhein-Westfalen, das (einstige) Land von Kohle und Stahl, entwickelt sich immer mehr auch zum Reiseland. Die von Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart vorgestellten neuen Zahlen zeigen: Touristen geben immer mehr Geld aus, immer mehr Arbeitsplätze hängen daran. Die Tourismusbranche an Rhein und Ruhr schreibt weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Ein Selbstläufer ist das aber nicht. Touristiker, Betriebe und Politik vor Ort werden hart arbeiten müssen, dass dem neunten und bald zehnten Rekordjahr in NRW

Mitteldeutsche Zeitung: zu „Homo-Therapien“

Halle (ots) - Es wirkt wie Mittelalter - und nicht wie 2019. Die Frage ist also, warum diese sogenannten Therapien in einer aufgeklärten Gesellschaft wie der unseren nicht schon längst verboten sind. Es ist die Folge einer Politik, die nicht wissen wollte, wozu diese Therapien führen. Dieser Gesetzentwurf und die enthaltenen Strafvorschriften waren lange überfällig. Zu wünschen wäre sicherlich ein Komplett-Verbot gewesen. Dass es nicht im Entwurf steht, ist die Folge einer Abwägung. Pressekontakt: Mitteldeutsche

Mitteldeutsche Zeitung: zur E-Mobilität

Halle (ots) - Bleiben wird aber die Frage, wie Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland mit den grundlegenden technologischen Umbrüchen dieser Zeit umgehen? Das ist keine akademische Frage, wenn man bedenkt, dass für mindestens ein Drittel der Großkonzerne im Dax ihr traditionelles Geschäftsmodell wackelt - von Banken über Energiekonzerne bis zu Autobauern. Die Welt zeigt im Moment zwei Beispiele für radikale Innovation. Da ist auf der einen Seite das Silicon Valley, wo Milliarden auf neue Ideen gesetzt werden, ohne

Kölnische Rundschau: zu Autogipfel/E-Mobilität/Ladeinfrastruktur

Köln (ots) - Anmaßung von Wissen Raimund Neuß zum Autogipfel Elektro-Tankstellen in jedem Stadtviertel, jedem Dorf. Bis zu 100 000 im Jahr 2021, eine Million 2030. Die Industrie beteiligt sich, heißt es im Masterplan der Bundesregierung, woraus klar wird, wer die Hauptlast schultern wird: der Steuerzahler. Der Staat plant, und die Industrie, die sich beim Thema Elektromobilität jahrelang von ausländischen Konkurrenten hat vorführen lassen, die Industrie also zieht mit. Ein Glück, dass es so kommt, könnte man

NOZ: Ägäis-Gouverneur kritisiert Frontex: „Sie trinken nur Ouzo“

Osnabrück (ots) - Moutzouris beobachtet steigenden Unmut bei Einheimischen - EU- und NGO-Mitarbeiter belasten Wohnungsmarkt Osnabrück. Der neue Gouverneur der griechischen Region Nordägäis, Konstantinos Moutzouris, hat den Beamten der europäischen Grenzschutzmission Frontex schwere Vorwürfe gemacht. "Sie kommen mit alten Schiffen und machen nichts, außer dass sie Ouzo trinken", sagte er im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Von mir aus können sie gerne wieder nach Hause fahren." Moutzouris ist seit dem

neues deutschland: Kommentar zu den Rufen nach einer starken Kanzlerin

Berlin (ots) - Ob die CDU kein Führungsproblem habe und die Große Koalition nicht ein noch viel größeres. Wieso wird diese Frage diskutiert, als gäbe es keine wichtigere? Weil ein abgewirtschafteter CDU-Politiker, der beim Sprung an die Parteispitze im letzten Jahr auf die Nase fiel, seinen Groll offenbar nicht anders verarbeiten kann. Und weil er recht hat. Der Anklang, den Friedrich Merz mit seinem gegen allen politischen Anstand verstoßenden Kläffen aus sicherer Distanz fand, hat nicht nur mit dem Reiz der

Frankfurter Rundschau: Warum erst jetzt?

Frankfurt (ots) - Man muss sich nur einmal diese Erfahrungsberichte durchlesen. Sie handeln von dubiosen, selbst ernannten Therapeuten, die Homosexualität verdammen, zur Krankheit erklären und "Heilung" versprechen. Sie berichten von Scham und Schuldgefühlen, die Schwulen und Lesben eingeredet werden. Sie dokumentieren krudes Religionsverständnis, Bevormundung, Zerrüttung, Zwang und innere Konflikte, nicht selten auch Depressionen und Suizidgedanken. Das alles ist schaurig, geradezu zum Verzweifeln. Es wirkt wie

Straubinger Tagblatt: Grundrentenstreit – Endzeitstimmung in Berlin

Straubing (ots) - Die SPD ist im Grundrentenkonflikt ohne Not auf den Baum geklettert, von dem sie nun nicht mehr herunterkommt. Entweder, sie setzt ihre Forderung durch, weitgehend auf alles zu verzichten, das wie eine Bedürftigkeitsprüfung aussieht. Dann werden viele in der Union auf die Barrikaden gegen und der CDU-Parteitag in Leipzig wird für Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer höchst unangenehm. Oder die SPD knickt ein und hält sich an den Koalitionsvertrag. Dann ist das Schicksal der GroKo besiegelt.

Straubinger Tagblatt: Deutsche Außenpolitik – Mutlos und verzagt

Straubing (ots) - Sichtbarer Ausdruck des Unwillens, die Verantwortung zu übernehmen, die dem bevölkerungsreichsten Land und der größten Volkswirtschaft der Europäischen Union zukommt, ist der beklagenswerte Zustand der Bundeswehr. Ohne einen entsprechenden Beitrag der Bundesrepublik sind alle Versuche, endlich zu einer wirksamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik zu finden, zum Scheitern verurteilt. Deutschland müsste, wenn schon nicht allein voranzugehen, doch gemeinsam mit den großen Partnerländern handeln.