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Presseschau

Der Tagesspiegel: Vater des ertrunkenen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi empört über Verfilmung des Familienschicksals

Berlin (ots) - Im Streit um das Andenken an den ertrunkenen Flüchtlingsjungen Alan äußert sich nun erstmals der Vater Abdullah Kurdi. Von den Plänen des türkischen Regisseurs Omer Sarikaya, aus der Geschichte seines Sohnes einen Film zu machen, habe Kurdi nur zufällig im Internet erfahren. "Hat Herr Sarikaya sich jemals gefragt, wie es mir damit gehen würde?", fragte Kurdi im Gespräch mit dem "Tagesspiegel": "Ich wurde vom Regisseur nie um Erlaubnis gefragt." Der Regisseur Omer Sarikaya verteidigt sein Projekt im

Rheinische Post: Ex-Bundestrainer Lambertz kritisiert seine Nachfolger im Schwimm-Verband

Düsseldorf (ots) - Der frühere Bundestrainer im Deutschen Schwimm-Verband (DSV), Henning Lambertz, hält nichts von der Praxis seiner Nachfolger, die besten Schwimmer individuell mit ihren eigenen Trainern zusammenarbeiten zu lassen. "Das funktioniert, darf aber niemals ein klar organisiertes und strukturiertes System ersetzen. Niemals kann so eine gesunde und langfristig erfolgreiche Schwimmergesellschaft entstehen. Insellösungen sollten nicht die Grundidee eines Cheftrainers sein", sagte Lambertz der Düsseldorfer

Westfalen-Blatt: Neue Durchsuchung auf Campingplatz Lügde

Bielefeld (ots) - Überraschende Entwicklung im Missbrauchsfall Lügde: Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen haben Polizisten der EK "Eichwald" am Mittwoch damit begonnen, eine Parzelle zu durchsuchen, die bisher nicht im Fokus der Polizei stand. Sie liegt am nördlichen Rand des Campingplatzes. Auf ihr steht ein älterer Wohnwagen mit einem festen Anbau. Polizisten spannten Absperrband um das Areal, in der Nacht zum Donnerstag bewachten Streifenbeamte die Parzelle. Zum Hintergrund der Aktion wollte sich das Polizeipräsidium

Rheinische Post: Grünen-Chefin Baerbock fordert Rückkehr zur europäischen Seenotrettung

Düsseldorf (ots) - Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat angesichts des Falls der "Sea-Watch 3" und deren Kapitänin Carola Rackete eine Rückkehr zu einer europäischen Seenotrettung gefordert. "Es bräuchte die zivile Seenotrettung nicht, wenn es endlich wieder eine europäische Seenotrettung geben würde", sagte Baerbock der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Mit jedem Toten im Mittelmeer geht ein Stück der europäischen Werte unter." Deswegen halte sie es nicht nur für eine politische Pflicht, dass die

Rheinische Post: Grünen-Chefin Baerbock kritisiert Nominierung von der Leyens zur EU-Chefin als „Politik von gestern“

Düsseldorf (ots) - Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Nominierung von der Leyens zur EU-Chefin als "Politik von gestern" kritisiert. "Viele Menschen haben dem Aufbruch in Europa und einem Europäischen Parlament bei der Europawahl ihre Stimme gegeben. Dass nun doch wieder die nationalen Regierungen den Ton angeben und mit dem Prinzip der Spitzenkandidaten brechen, halte ich für ein fatales Signal für die europäische Demokratie, ganz unabhängig von der Person", sagte Baerbock der Düsseldorfer "Rheinischen Post"

Allg. Zeitung Mainz: Umdenken / Kommentar von Alexandra Eisen zu Gewalt an Schulen

Mainz (ots) - Ein Großteil der Schulen in Deutschland ist schlecht gerüstet für die Herausforderungen der Lebenswirklichkeit. Vor allem drei Faktoren bestimmen das aktuelle Bild. Erstens: Die pädagogischen Anforderungen werden durch den Zuzug von Flüchtlingen verstärkt, das trifft vor allem die Grundschulen. Zweitens: In immer mehr Familien sind beide Elternteile berufstätig, die Kinder deshalb viele Stunden eines Tages in der Ganztagsschule. Drittens: Die Digitalisierung setzt Kinder und Jugendliche einer Vielzahl von

Börsen-Zeitung: Von der Leyens Trümpfe / Kommentar von Andreas Heitker zur Nominierung Ursula von der Leyens zur neuen…

Frankfurt (ots) - Ursula von der Leyen ist nach der überraschenden Nominierung zur nächsten EU-Kommissionspräsidentin gestern erst einmal nach Straßburg gereist, um im Europaparlament für sich zu werben. Die CDU-Politikerin ist erfahren genug, um zu wissen, dass ihre Bestätigung durch die Abgeordneten noch längst keine ausgemachte Sache ist und dass jetzt erst einmal eine Charmeoffensive angesagt ist. Dazu dann noch schnell ein neuer Twitter-Account: "Hallo Europa! Hello Europe! Salut l'Europe!" lautete dort gestern

BERLINER MORGENPOST: Machtlose Genossen / Leitartikel von Tim Braune

Berlin (ots) - Es sind markige Worte, die Sigmar Gabriel aus dem Harz seiner Partei zuruft. Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionspräsidentin? Ein Schmierentheater! Eine Farce! Ein Akt beispielloser Trickserei! Was muss die SPD jetzt tun? Koalitionsbruch! Hat Gabriel recht? Überhaupt nicht. Die SPD darf eben nicht reflexartig jede Personal- und Sachfrage zur Koalitionsfrage hochjazzen. Die deutschen Sozialdemokraten bekommen in Brüssel in diesen Tagen schmerzhaft ihren politischen Bedeutungsverlust vor Augen

Stuttgarter Nachrichten: zum deutsch-französischen Verhältnis:

Stuttgart (ots) - Klar ist aber, dass zwischen Paris und Berlin Ernüchterung eingetreten ist. Auch im persönlichen Verhältnis von Angela Merkel und Emmanuel Macron. 2017 hatten sich die beiden bei Gipfeln noch die Bälle gegenseitig zugeworfen. Die Erwartung war groß, dass sie, die erfahrene Europapolitikerin, und er, der visionäre Stürmer, gemeinsam einen Aufbruch für Europa schaffen würden. Davon ist so gut wie nichts übrig geblieben, wie das Geschacher beim EU-Gipfel gezeigt hat. Was heißt das für die Zukunft der

BERLINER MORGENPOST: E-Scooter sind gefährlich / Kommentar von Christian Latz

Berlin (ots) - Gibt es keinen Radweg, dürfen Fahrer mit ihren E-Scootern nicht etwa auf die Busspur ausweichen, sondern müssen sich eine Spur mit Autos und Lkw teilen. Man kann sich vorstellen, wie viele Nutzer das mit den klapprigen Geräten ohne jeden Schutz am Ende tatsächlich machen: wenige. Die meisten dürften stattdessen, obwohl verboten, über den Gehweg fahren und sich und Fußgänger in Gefahr bringen. Ähnlich abstrus ist, dass die Tretroller nicht über Blinker verfügen müssen. Jede Abbiegeanzeige per Hand wird da