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SPÖ Kärnten: Leistungskürzungen statt Patientenmilliarde – Türkis/Blaue Kassenfusion ist gescheitert

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Sucher: Keine Einsparungen, weniger Angebote – dafür entscheiden die Arbeitgeber über die Kranken-Versicherung der ArbeitnehmerInnen

Klagenfurt (OTS) – Es war ein Prestigeprojekt der türkis-blauen Koalition – die Reformierung der Krankenkasse – mit versprochenen Einsparungen in der Höhe von 1 Milliarde Euro, die den PatientInnen zu Gute kommen sollte. Mit 01. Jänner 2020 tritt die Fusion in Kraft und was haben wir zu erwarten?

„Ganz einfach gesagt – Leistungen, die für die PatientInnen in Kärnten entwickelt wurden, wird es nicht mehr geben: Spezielle CR-und MRT-Angebote, Leistungen im Bereich der Schmerztherapie und der geriatrischen Remobilisierung, aber auch Initiativen gegen Übergewicht bei Jugendlichen. Darüber hinaus sind die Landesstellen zukünftig gegenüber Wien weisungsgebunden. Das wiederum heißt, dass in Wien über eine Hausarztstelle im Lesachtal entschieden wird“, so SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher zu der katastrophalen Vorhersage der türkis-blauen Kassenfusion, betreffend das Kärntner Gesundheits- und Vorsorgeangebot.

„LH Peter Kaiser hat ausdrücklich vor dieser Fusion gewarnt. Die Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten, LHStv. in Prettner, hat mehrmals auf die zu erwartenden Nachteile für die Kärntner PatientInnen hingewiesen. Heute macht der Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse – Georg Steiner – ausdrücklich auf die absehbare Verschlechterung des medizinischen Leistungsangebotes aufmerksam und auf die bedenkliche Machtverschiebung von Arbeitnehmern hin zu den Arbeitgebern. Das Hauptziel dieser sogenannten Reform ist, Arbeitnehmervertreter aus den Gremien hinauszudrängen und Wirtschaftsvertreter hinein zu holen“, so Sucher.

Das Hauptargument von Türkis-Blau für die Kassenfusion: Wir sparen an überbezahlten Funktionären eine Milliarde Euro ein und lassen diese den PatientInnen zu Gute kommen. „Billige Polemik ohne faktische Grundlage, denn: Die Kosten für Funktionäre liegen in Kärnten bei 130.000 Euro. Für die Fusion müssen allerdings 94 Millionen Euro nach Wien überwiesen werden! Ganz ehrlich – wo ist hier ein Nutzen für die Menschen unseres Landes? Nutzt es den KärntnerInnen, dass zukünftig in Wien über Hausärzte für Kärnten entschieden wird? Wo ist die Milliarde? Warum verlieren wir medizinisches Angebot in Kärnten? Ging es bei dieser Fusion wirklich um die Versicherten, oder doch eher um Profite und Rendite?“, fragt sich Andreas Sucher.

(Schluss)

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