
ORF III am Mittwoch: Dokupremieren „Leben im Villanders – Die Perle Südtirols“ und „Torberg und die Berge“
Außerdem: Tibetische Medizin in „treffpunkt medizin“, „MERYNS sprechzimmer“ zum Placebo-Effekt, Juncker-Abschied in „ORF III AKTUELL“
Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Mittwoch, dem 27. November 2019, im Hauptabend ab 20.15 Uhr die neuen Dokumentationen „Leben in Villanders – Die Perle Südtirols“ und „Torberg und die Berge“. Neues gibt es aber bereits ab 8.55 Uhr in „ORF III AKTUELL“, wenn die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen anlässlich ihres Amtsantritts vor dem EU-Parlament in Straßburg spricht. ORF III überträgt die Antrittsrede live, kommentiert von Peter Fritz, Leiter des ORF-Büros in Brüssel. Außerdem analysiert ORF-Korrespondentenchef Roland Adrowitzer das Geschehen im Studio bei Reiner Reitsamer. „Jean-Claude Juncker verabschiedet sich“ anschließend um 10.05 Uhr in „ORF III AKTUELL“. Peter Fritz trifft den Luxemburger zu einem 20-minütigen Gespräch. Im Interview erklärt der Politiker, warum er glaubt, dass Von der Leyen auf die richtigen Themen setzt – und was von seiner Amtszeit bleiben wird.
Der ORF-III-Hauptabend führt in der „Heimat Österreich“-Premiere „Leben in Villanders – Die Perle Südtirols“ (20.15 Uhr) in ein Dorf, in dem die Uhren noch anders ticken. Steil und unwegsam ist die Berggemeinde Villanders in die Landschaft gebaut. Das Ortszentrum liegt knapp unter tausend Meter Seehöhe. Die bäuerliche Tätigkeit ist hier wie in alten Tagen körperliche Schwerstarbeit, die Ideale und Traditionen der altbäuerlichen Gesellschaft sind hier nach wie vor lebendig. Regisseurin Birgit Mosser-Schuöcker zeigt diesen beeindruckenden Ort in seinem gemeinschaftlichen Zusammenleben und stellt einige Artefakte der hochalpinen Region vor.
Anschließend taucht die neue „Land der Berge“-Doku „Torberg und die Berge“ (21.05 Uhr) in die Ausseer Bergwelt ein und zeigt u. a., was Schriftsteller Friedrich Torberg und Klaus Maria Brandauer verbindet. Der Schriftsteller Friedrich Torberg hat von Jugend an viele Sommer am Ausseer See verbracht. Aus dem kalifornischen Exil beschwor er die Landschaft in einem Gedicht als „schönste Sackgasse der Welt“. Von seiner damaligen Altausseer Sekretärin Ursula Kals-Friese ließ er sich Bilder mit dem 52 Meter tiefen, geheimnisvollen See – umrahmt von der Trisselwand und dem mächtigen Loser – in die USA schicken. Mit Ursula Kals-Friese, Klaus Maria Brandauer, der Torberg einen seiner „Lehrer“ nennt, und anderen Torberg-Vertrauten erinnert der von Lutz Maurer gestaltete Film an die Welt des Schriftstellers zwischen Wien und Aussee.
Um 21.55 Uhr befasst sich „treffpunkt medizin“ mit dem Thema „Heilen mit der Natur: Tibetische Medizin“. Die von Tobias Seidler gestaltete Doku stellt die alternativen Heilmethoden der Tibetischen Medizin in Diagnostik und Therapie vor und gibt Einblick in die zugrundeliegende Forschungslehre der fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Holz, Metall. Gleichzeitig wird der Bogen von diesen komplementärmedizinischen Verfahren zur konventionellen Medizin gespannt.
Zum Abschluss geht es in „MERYNS sprechzimmer“ um die Frage „Placebo – Ist Gesundheit Kopfsache? (22.45 Uhr). Der Glaube kann Berge versetzen. Allerdings liegt es an uns, diese Kraft der Gedanken zu steuern, die nicht nur positiv, sondern auch negativ besetzt sein können. Der „böse Bruder“ des Placebo-Effekt ist schließlich der Nocebo-Effekt. Ist Gesundheit also Kopfsache? Diese und weitere Fragen diskutiert Internist Prof. Siegfried Meryn im Rahnen des Themenabends über „Gesundheitsmythen“ mit Expertinnen und Experten aus Medizin, Gesellschaft und Forschung.
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