
Europa erzählen – Werte verstehen: EU-Brunch der Bildungsdirektion für Wien bringt 350 Schülerinnen und Schüler in Dialog mit Expert*innen
Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen für demokratische Grundwerte setzt die Bildungsdirektion für Wien mit der Veranstaltungsreihe „Europa erzählen – Werte verstehen“ ein starkes Zeichen für politische Bildung und aktive Auseinandersetzung mit europäischen Grundwerten. Das Europa Büro der Bildungsdirektion für Wien lädt auch heuer wieder Schulklassen ab der 6. Schulstufe zum EU-Brunch. An fünf Terminen zwischen 10. April und 4. Mai 2026 bringen wechselnde Expertinnen und Experten ihre Perspektiven im Dialog mit den Jugendlichen ein, darunter Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling.
„Gerade in der aktuellen Zeit ist politische Bildung wichtiger denn je. Der EU-Brunch ermöglicht jungen Menschen, demokratische Grundwerte nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern im direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aktiv zu erleben und reflektieren. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu kritischem Denken, Dialogfähigkeit und demokratischer Teilhabe an unseren Schulen“, zeigt sich Elisabeth Fuchs, Bildungsdirektorin für Wien, überzeugt.
Im Mittelpunkt des Formats steht nicht nur die Vermittlung von Wissen über die Europäische Union, sondern vor allem die persönliche Auseinandersetzung mit demokratischen Grundwerten.
Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 15 Schulen werden ermutigt, ihre Sichtweisen auf Demokratie, Zusammenhalt und europäische Identität zu reflektieren und aktiv in Gespräche einzubringen. Ziel ist es, kritisches Denken, Partizipation sowie den offenen Austausch gezielt zu fördern. Dazu diskutierten rund 35 Expertinnen und Experten aus den Bereichen politische Bildung und internationale Zusammenarbeit in Kleingruppen mit den Jugendlichen.
Beim EU-Brunch am 28. April befanden sich Bürgermeister Michael Ludwig und Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs unter den Gästen. Aus dem Bereich der politischen Bildung und internationalen Zusammenarbeit besuchten außerdem Nikolai Weber (Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule), Lisz Hirn (Autorin und Dozentin), Alena Sirka-Bred (Leiterin der Magistratsdirektion, Gruppe Europa und Internationales), Andrea Amza-András (Geschäftsträgerin der Rumänischen Botschaft in Österreich) sowie Boris Ginner (Politikwissenschaftler und Referent für Politische Bildung) den Brunch und tauschten sich mit den Schülerinnen und Schülern aus.
Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig betont: „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen ist es entscheidend, dass junge Menschen die Europäische Union nicht nur als Institution, sondern als gelebte Wertegemeinschaft begreifen. Formate wie der EU-Brunch schaffen dafür einen wichtigen Raum: Sie fördern den direkten Dialog, stärken das Verständnis für Demokratie und ermutigen Schülerinnen und Schüler, ihre eigene Stimme einzubringen. Wien setzt damit ein klares Zeichen für eine aktive, kritische und zukunftsorientierte politische Bildung“
Der Fokus lag auf der Bedeutung europäischer Werte im Alltag, aktuellen Herausforderungen für demokratische Systeme sowie den Rollen junger Menschen in einer aktiven Zivilgesellschaft. Der direkte Dialog auf Augenhöhe eröffnet neue Perspektiven und stärkt das Bewusstsein für Mitgestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Europäischen Union. Mit Formaten wie dem EU-Brunch schafft die Bildungsdirektion für Wien wichtige Räume des Austauschs und fördert damit die aktive demokratische Teilhabe junger Menschen nachhaltig.
Mag.a Leonie Duty-Knez
Pressesprecherin Bildungsdirektion für Wien
Telefon: 01 52525 77014
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