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Presseschau

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Lockerungen

Halle (ots) - Deutschlands Lockdown, der eher zu spät als zu früh kam, war kein Meisterwerk, vor dem man bis in alle Ewigkeit erschaudern muss. Aber er war immerhin geeignet, die Wucht einer exponentiell hochschießenden Viruswelle gerade noch rechtzeitig zu brechen. Merkel hat geholfen, eine Katastrophe abzuwenden. Aber: Prävention führt nie zum Ruhm: Das ist eine alte Weisheit unter Ärzten. Merkel ist nicht wehleidig, sie kennt das Präventionsparadox. Schon in der Finanzkrise 2009 ging es ja heiter weiter - in einer

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Urlaub

Halle (ots) - Wie weit die Mitgliedsstaaten von jeder touristischen Normalität entfernt sind, macht der Blick auf die aktuelle Situation klar: Bisher haben sich die Länder mit Grenzkontrollen und -schließungen umgeben. Wer als Urlauber versuchen sollte, wenigstens dort, wo die Übergänge noch geöffnet sind, durchgekommen, wird zurückgewiesen. Erst an diesem Dienstag beraten die Innenminister über eine Strategie, wie man die Schlagbäume wieder hochfährt. Gegen die aufkommende Enttäuschung sei gesagt: Wer den Erfolg der

Kommentar: neues deutschland über Prognosen in Corona-Zeiten

Berlin (ots) - Angesichts der Zukunftsaussichten kann einem nur angst und bange werden. Denn wenn alle Ökonomen eine massive Rezession vorhersagen und nun auch die Bundesregierung mit einem Wirtschaftseinbruch von 6,3 Prozent rechnet, dann bedeutet dies nicht nur ausbleibende Gewinne, sondern vor allem Unternehmenspleiten und höhere Arbeitslosigkeit. Da wird das Rettungspaket von 1,2 Billionen Euro, das die Bundesregierung bisher mobilisierte, nicht ausreichen. Doch schon jetzt werden Stimmen laut, dass die Hilfen

Kommentar: neues deutschland über Zusagen der Bundesregierung für humanitäre Hilfe

Berlin (ots) - Untätig in Sachen Solidarität ist die Bundesregierung nicht. 300 Millionen Euro hat das Auswärtige Amt nun für humanitäre Hilfen im Kampf gegen das Coronavirus in ärmeren Ländern zugesagt. Ende März hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres an die Weltgemeinschaft appelliert, in den Nothilfefonds der UN einzuzahlen, um den Ländern unter die Arme zu greifen, "die sich bereits inmitten humanitärer Krisen befinden, die durch Konflikte, Naturkatastrophen und Klimawandel verursacht werden". Zwei Milliarden

Versäumnisse / Kommentar von Friedrich Roeingh zum Krisenmanagement

Mainz (ots) - Deutschland wird international für seine Politik in Corona-Zeiten gelobt. Nicht ohne Grund. Das aber ersetzt nicht die Notwendigkeit zu kritischer Analyse. Zur Analyse, dass sich der Staat bei unstreitig notwendigen Milliardenhilfen (und den erst noch anstehenden Konjunkturprogrammen) nicht so verausgaben darf, dass ihm später die Luft ausgeht. Und auch zur Analyse von Fehlern. Zwei kapitale Fehler gehen auf das Konto von Gesundheitsminister Jens Spahn. Noch immer nicht ist die Versorgung mit Schutzmasken

Prävention führt nicht zum Ruhm

Frankfurt (ots) - Nachdem die Deutschen in der Lockdown-Phase so wundersam vereint waren, wäre es gut, wenn sie nun in der Lockerungsphase nicht gleich wieder ins andere Extrem übergingen. Hier geht es nicht allein um eine Frage des Stils, sondern auch um eine Frage der Wahrhaftigkeit. Schon sind wieder Scharfmacher unterwegs, die alle von Angela Merkel verkündeten Maßnahmen als "völlig übertrieben" abtun - und auch schon wieder, ihren alten Routinen folgend, zur Merkel-muss-weg-Rhetorik zurückkehren. Die Wahrheit ist:

Ökonom Paech: Corona-Krise Chance für Wirtschaft ohne Wachstum

Berlin (ots) - Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech sieht die Corona-Krise als Chance, eine Ökonomie ohne Wachstum und die damit verbundene Umweltzerstörung zu erreichen. "Die Corona-Krise deckt für mehr Menschen auch Sinnkrisen auf", sagte der Professor an der Universität Siegen der Tageszeitung "taz" (Montags-Ausgabe). "Durch die Zwangspause vom Leistungsstress spüren sie, was ihnen zuvor verborgen blieb: Ein stressfreieres und verantwortbares Leben zum Preis von weniger Konsum- und Reisemöglichkeiten". "Manche

Melderegister in Köln soll Leben retten / Nach tödlichem Angriff auf Mitarbeiter werden gefährliche „Kunden“ vermerkt

Köln (ots) - Nachdem ein Mitarbeiter der Kölner Stadtverwaltung bei einem Außentermin getötet worden war, planten Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Stadtverwaltung ein neuartiges Melderegister, um solche Fälle künftig zu verhindern. Jetzt ist das Register einsatzbereit. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe). Es heißt "Zemag" und soll Leben retten. Zumindest aber sollen städtische Mitarbeiter künftig vor Verletzungen und gefährlichen Situationen bewahrt werden. Das "Zentrale Melde- und

WAZ: Kita-Betreuung in NRW soll systematisch ausgeweitet werden

Essen (ots) - Die Kita-Betreuung in Nordrhein-Westfalen soll trotz der anhaltenden Corona-Krise bis Ende Juni systematisch ausgeweitet werden. Ziel sei es, "in behutsamen Schritten bis zu den Sommerferien möglichst viele Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung zu holen", kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) gegenüber der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe) an. "Die frühkindliche Bildung in den Kindertageseinrichtungen ist von großer Bedeutung für die Entwicklung

WAZ: Gaspipeline-Betreiber OGE plant riesiges Wasserstoff-Netz

Essen (ots) - Deutschlands größter Gaspipeline-Betreiber, das Essener Unternehmen Open Grid Europe (OGE), verfolgt Pläne für den Aufbau eines kilometerlangen Wasserstoff-Netzes. "Bisher können wir bis zu zwei Prozent Wasserstoff beimischen. Der nächste Schritt wäre, direkt bei bestimmten Leitungen auf 100 Prozent Wasserstoff umzustellen", sagte OGE-Chef Jörg Bergmann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe). "Gemeinsamen kommen die Gasfernleitungsbetreiber in Deutschland auf ein Netz von rund 40.000