Wechsel an der Spitze der SPÖ Josefstadt

Stefanie Vasold folgt Heinz Vettermann als Vorsitzende der Bezirkspartei nach

Wien (OTS/SPW) – Die SPÖ-Josefstadt hat gestern Mittwoch ihre Bezirkskonferenz abgehalten. Diese fand Corona-bedingt im Online-Format statt. Nach 27 Jahren als Bezirksparteivorsitzender hat Heinz Vettermann nicht mehr für diese Funktion kandidiert. Er bleibt aber als Klubvorsitzender und Bezirksrat in der SPÖ-Josefstadt aktiv. Seine Nachfolge als Bezirksparteivorsitzende tritt Stefanie Vasold (41) an. Sie ist seit letztem Herbst Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete und wurde nun mit 93 Prozent von den Delegierten per Briefwahl gewählt. In ihren Grußworten dankten der SPÖ Wien-Vorsitzende, Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Landesparteisekretärin Barbara Novak Vettermann für sein langjähriges Engagement und beglückwünschten die neue Bezirksparteivorsitzende.****

Vasold bedankte sich in ihrer Antrittsrede bei Vettermann für die vielen Jahre an der Spitze der SPÖ-Josefstadt. Ihre künftigen Prioritäten skizzierte sie so: „Ich bin überzeugt, dass es für Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit eine starke, tatkräftige und offene Partei braucht.“

Vasold stellte konkrete Projekte für die Weiterentwicklung der SPÖ-Josefstadt vor: Von einer „Josefstädter Akademie“ bis hin zur weiteren Demokratisierung der Strukturen. „Wir möchten mit den Menschen noch mehr in Kontakt treten, sei es auf der Straße, in den Medien oder über die sozialen Netzwerke. Ich werde die SPÖ-Josefstadt als Mitmach-Partei positionieren, als eine Lobby für die Interessen der Vielen.“

Hinsichtlich der Bezirkspolitik unterstrich Vasold, dass die Josefstadt ein leistbarer Wohnbezirk für alle Bewohner*innen werden müsse. Vorrangig ist für sie auch der Ausbau der schulischen und außerschulischen Angebote. Und sie legte ein klares Bekenntnis zur Verteidigung der Vielfalt ab: „Angriffe gegen Regenbogenfahnen sind nicht zu tolerieren. Hier werden wir mit Entschlossenheit gegenhalten. Die Josefstadt muss ein bunter und toleranter Ort bleiben!“

Im Anschluss wurde die Viktor-Adler-Plakette an Wolfgang Maderthaner, den Leiter und Geschäftsführer des Vereins für Geschichte der Arbeiterbewegung, verliehen. (Schluss)

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