Wöginger: Krawall-Kickl laufen die Mitglieder davon

ÖVP-Klubobmann weist plumpen Versuch, Identitäre in ÖVP-Nähe zu rücken, scharf zurück – Rabauken-Kurs des gescheiterten Ex-Innenministers sorgt bereits für Parteiaustritte in der FPÖ

Wien (OTS) – „Nun driftet Krawall-Kickl endgültig in seine eigene, kleine Scheinwelt aus Corona-Leugnerei und Hetze ab“, stellt ÖVP-Klubobmann August Wöginger zu den Aussagen des gescheiterten Ex-Innenministers und wohl bald auch gescheiterten FPÖ-Chefs im heutigen „Standard“ klar. Es sei „ungeheuerlich“, wie Kickl – der zuletzt wieder seine ausdrückliche Sympathie gegenüber der extremistischen Identitären-Bewegung kundgetan hatte – versuche, diese in die Nähe der Volkspartei zu rücken. Wöginger: „Wir in der Volkspartei lehnen extremistische und radikale Strömungen grundlegend ab und weisen jedweden Berührungspunkt mit den Identitären auf das Schärfste zurück!“ Offenbar sei Kickl die nun immer stärker werdende Sommersonne bei den Ausflügen mit seinen Bergkameraden „nicht sonderlich bekommen“ – anders ließen sich derartige Meldungen der selbsternannten blau-grauen „Eminenz“ wohl nicht erklären.

Bezeichnend sei auch, dass der rabaukenhafte Kickl-Kurs in den eigenen Reihen nur wenig Anklang finde. „Im steirischen Spielberg ist etwa ein Gemeinderat mit acht weiteren FPÖ-Mitgliedern aus Protest aus der Partei ausgetreten. Und das scheint nur der Beginn zu sein, denn der Riss durch die Freiheitlichen ist tief“, betont der ÖVP-Klubobmann. Wöginger abschließend: „Die Radikalinski-Politik a la Kickl hat bereits seiner Partei schwere Schäden zugefügt. Wir werden aber jedenfalls zu verhindern wissen, dass eine Kickl-FPÖ unserem Land und den Menschen Schaden zufügt.“ (Schluss)

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