Deutschsprachige Free-TV-Premiere: Preisgekrönte Mini-Serie „Chernobyl“ am 12. April ab 20.15 Uhr in ORF 1

Außerdem: Doku-Highlights zu 35 Jahre Tschernobyl ab 23. April in ORF 2 und ORF III

Wien (OTS) – Hautnah und bildgewaltig schildert die packende Mini-Serie „Chernobyl“ in der deutschsprachigen Free-TV-Premiere am Montag, dem 12. April 2021 – ORF 1 zeigt alle fünf Folgen ab 20.15 Uhr – die Schrecken der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986: Die Schicksale der Opfer, der Verantwortlichen und der Helden werden dabei zu einer fesselnden Geschichte zusammengeführt, die niemanden kaltlässt. Hochkarätig besetzt mit den Brit-Stars Jared Harris und Emily Watson, wurde die Serie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit jeweils einem Golden Globe für die „Beste Mini-Serie“ und Stellan Skarsgård als „Bester Nebendarsteller“ sowie mit insgesamt zehn Emmys. Die eindringliche Musik von Oscar-Preisträgerin Hildur Guðnadóttir („Joker“) erhielt neben dem Emmy auch einen Grammy. Unter der Regie von Johan Renck standen in weiteren Rollen u. a. Jessie Buckley, Adam Nagaitis, Paul Ritter, Con O’Neill, Adrian Rawlins und David Dencik vor der Kamera. Das Drehbuch stammt von Craig Mazin.

35 Jahre Tschernobyl in ORF 2 und ORF III

Die „Universum History“-Spieldokumentation „Das Tschernobyl-Vermächtnis“ von Tetyana und Alexander Detig beleuchtet am Freitag, dem 23. April, um 22.35 Uhr in ORF 2 die brisanten Tonbandaufnahmen von Waleri Legassow, dem Chef der von Moskau eingesetzten Tschernobyl-Untersuchungskommission, die sensible Details zum Umgang mit der Katastrophe offenbaren und einen seltenen Blick in den innersten Kreis des sowjetischen Krisenmanagements gewähren.

ORF III zeigt am Samstag, dem 24. April, ab 20.15 Uhr einen dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend: Den Auftakt macht die Doku „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“ von Thomas Johnson, die anhand von Augenzeugenberichten – darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow –, den eindringlichen Bildern des einzigen Fotografen am Ort des Geschehens, Igor Kostin, weiters Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen das Reaktorunglück und dessen langfristige Folgen beleuchtet. Danach zeichnet die Dokumentation „Strahlende Tage“ (21.50 Uhr) von Peter Liska und Gerhard Jelinek den Ablauf der Ereignisse in Österreich ab dem 26. April 1986 minutiös nach. Abschließend widmet sich ORF III mit „Fukushima – Tagebuch einer Katastrophe“ (22.40 Uhr) einer weiteren Nuklearkatastrophe, deren zehnter Jahrestag am 11. März begangen wurde. Außerdem spricht am Dienstag, dem 27. April, Madeleine Petrovic mit Heinz Sichrovsky im ORF-III-Büchermagazin „erLesen“ unter anderem über „35 Jahre Tschernobyl“.

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT werden im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung anlässlich des Jahrestages ausführlich an die Katastrophe von Tschernobyl erinnern sowie die Geschehnisse und Hintergründe beleuchten. Auf der ORF-TVthek werden die Sendungen des TV-Schwerpunkts, sofern die entsprechenden Online-Lizenzrechte vorliegen, live und on Demand bereitgestellt.

Mehr zu den Folgeninhalten von „Chernobyl“ am 12. April in ORF 1:

Folge 1 (20.15 Uhr):
In den Morgenstunden des 26. April 1986 kommt es im Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl zu einer Explosion. Die Feuerwehrleute, die zu dem Brand gerufen werden, ahnen noch nichts von der Gefahr, der sie sich aussetzen. In der eilends einberufenen Krisensitzung erhalten die Verantwortlichen die strikte Weisung des Zentralkomitees, den Unfall herunterzuspielen. Als alarmierende Messwerte radioaktiver Strahlung festgestellt werden und Ersthelfer zusammenbrechen, offenbart sich das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Folge 2 (21.15 Uhr):
Die Kernphysikerin Ulana Chomjuk (Emily Watson) schließt aus beunruhigenden Strahlenwerten in Minsk, dass es einen Unfall in Tschernobyl gegeben haben muss. In Prypjats überfülltem Krankenhaus macht sich Lyudmilla (Jessie Buckley) verzweifelt auf die Suche nach Wassili (Adam Nagaitis). Legasov (Jared Harris) versucht inzwischen in Moskau, Generalsekretär Gorbatschow (David Dencik) den Ernst der Lage klarzumachen. Daraufhin werden er und der Leiter der Untersuchungskommission, Boris Shcherbina (Stellan Skarsgård), nach Tschernobyl geschickt.

Folge 3 (22.20 Uhr):
Die Kernschmelze geht schneller voran als angenommen und droht, das Grundwasser mit radioaktivem Material zu verseuchen. Eine Kühlung unter dem Reaktor soll die Kernschmelze verlangsamen. Von der Regierung werden daraufhin 400 Bergleute zwangsrekrutiert, um einen Stollen bis unterhalb des Reaktors zu graben. Ulana Chomjuk (Emily Watson) soll im Moskauer Krankenhaus die Überlebenden zum genauen Unfallhergang befragen, während Lyudmilla (Jessie Buckley) Abschied von ihrem todkranken Mann Wassili (Adam Nagaitis) nimmt.

Folge 4 (23.20 Uhr):
Vier Monate nach der Katastrophe sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Mondlandefahrzeuge werden auf dem Dach des Reaktors abgesetzt, um radioaktive Trümmer zu beseitigen und die Errichtung eines Sarkophags vorzubereiten. Die Bevölkerung innerhalb der Sperrzone wird evakuiert, kontaminierte Tiere werden getötet. Ulana Chomjuk (Emily Watson) entdeckt einen zensierten Bericht über einen Reaktorunfall in Leningrad im Jahre 1975 und konfrontiert Legasov (Jared Harris) damit.

Folge 5 (0.25 Uhr):
März 1987: Legasovs (Jared Harris) Auftritt vor der IAEA in Wien, bei dem er gelogen hatte, macht ihn zum „Helden der Sowjetunion“. Nun soll er seine Aussage beim Prozess gegen Brjuchanow (Con O’Neill), Formin (Adrian Rawlins) und Djatlow (Paul Ritter) wiederholen. Ulana (Emily Watson) drängt Legasov (Jared Harris), die Wahrheit zu sagen. Auch Shcherbina (Stellan Skarsgård) wird als Zeuge aufgerufen und erklärt, wie es durch einen Sicherheitstest zur Katastrophe kam. Als Legasov in den Zeugenstand tritt, wird er mit seiner Aussage den gesamten Regierungsapparat erschüttern.

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