ORF III am Wochenende: Siebenteiliger „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zur Historie Russlands

Außerdem: Neue Folge „André Hellers Menschenkinder“ zum 75. Geburtstag Franz Schuhs, „Erlebnis Bühne: Mozart im Dienste der Humanität“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Samstag, dem 12. März 2022, ab dem Nachmittag einen siebenteiligen „zeit.geschichte“-Schwerpunkt über die vergangenen 100 Jahre russischer Historie. Am Sonntag, dem 13. März, zeigt ORF III im Hauptabend eine neue Ausgabe von „André Hellers Menschenkinder“ zum 75. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Franz Schuh, gefolgt vom „Erlebnis Bühne“-Konzert „Mozart im Dienste der Humanität“ mit Daniel Barenboim und dem West-Eastern Divan Orchestra aus Genf 2015. Bereits am Morgen steht ein katholischer Live-Gottesdienst auf dem Programm.

Samstag, 12. März

Zum Auftakt des „zeit.geschichte“-Schwerpunkts im Zeichen der russischen Geschichte zeigt die Dokumentation „Jahrhundertbauwerk Trasse“ (15.30 Uhr) „Wie das russische Erdgas in den Westen kam“. Seit den 1960er Jahren gibt es Versuche, vom sowjetischen Rohstoff-Reichtum zu profitieren. Das daraus resultierende Erdgas-Röhren-Geschäft von 1970 ist nicht weniger als der größte West-Ost-Handelsvertrag der Nachkriegsgeschichte. Anschließend folgt der Zweiteiler „Moskaus Imperium – Aufstieg und Fall“ (ab 17.05 Uhr).

Im Hauptabend steht die Doku-Trilogie „KGB – Schild und Schwert“ auf dem Programm. Folge eins „Tscheka und Roter Terror“ (20.15 Uhr) geht zurück ins Jahr 1917: Damals gründete Lenin die Geheimpolizei Tscheka mit dem Auftrag, Terror und „Säuberungen“ durchzuführen. Der ab 1938 als Geheimdienstchef agierende berüchtigte Lawrenti Berija warnte Stalin vergeblich vor dem Überfall der Wehrmacht, ließ ganze Volksgruppen als Kollaborateure deportieren und das US-Atombombenprojekt ausspionieren. Teil zwei „KGB und Kalter Krieg“ (21.10 Uhr) zeigt, wie die Sowjets durch Berijas NKWD schon 1949 eigene Atomwaffen und den Status der Supermacht erlangten. Als Stalin 1953 starb, ließ Nikita Chruschtschow Berija verhaften. Der Geheimdienst wurde umbenannt in KGB. Der finale, dritte Film „FSB und Putins Russland“ (22.05 Uhr) thematisiert, wie Wladimir Putin vom Geheimdienstoffizier zum Präsidenten wurde und beleuchtet Giftmorde sowie Verfolgung und Tötung kritischer Journalistinnen und Journalisten während der Ära Putins. Der Abend schließt mit der Dokumentation „Putins Zeugen – Der Aufstieg von Wladimir Putin“ (23.00 Uhr).

Sonntag, 13. März

Den Programmtag am Sonntag läutet „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr mit der Übertragung des katholischen Gottesdienstes aus der Pfarre Gallneukirchen in Oberösterreich ein. Dem Essayisten und Schriftsteller Franz Schuh gratuliert ORF III im Hauptabend mit der neuen Ausgabe von „André Hellers Menschenkinder: Franz Schuh“ (20.15 Uhr) zum 75. Geburtstag. Auf die Dinge des Lebens hat Schuh seinen ganz eigenen Blick. Nicht zuletzt seine Erkrankung hat ihm die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen geführt und seinen philosophischen Blick auf die menschliche Existenz geschärft. Wie so oft gelingt es André Heller auch in dieser Folge der ORF-III-Reihe, seinen Gast erzählerisch zu öffnen und ihm sehr persönliche Wahrheiten zu entlocken. Franz Schuh spricht über seine Familie, seinen Werdegang, das Interesse für die Philosophie, die er dann auch studierte, sowie seinen wendungsreichen Lebensweg.

Danach präsentiert „Erlebnis Bühne“ (21.15 Uhr) unter dem Titel „Mozart im Dienste der Humanität“ ein Konzert von Daniel Barenboim und dem von ihm gegründeten West-Eastern Divan Orchestra, das für ein friedliches Miteinander der Völker, Nationen und Religionen steht. Unter der Leitung Barenboims erklangen 2015 im Völkerbundpalast in Genf, dem Hauptsitz der Vereinten Nationen, Mozarts Symphonie Nr. 39, Symphonie Nr. 40 und Jupiter-Symphonie Nr. 41.

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