ÖGB-Reischl: „Streichung der Wertpapier KESt wäre falsches Signal“

Betriebe tragen geringen Beitrag zum Steueraufkommen bei, weiteres 300 Mio. Euro-Steuerloch droht

Im Interview mit dem Trend Magazin plädiert Finanzminister Brunner erneut auf die Abschaffung der Kapitalertragsteuer auf Wertpapiere. „Damit würde sich die Schieflage der österreichischen Steuerstruktur weiter verschärfen. Hinter der Begründung, mit dieser Maßnahme die private Vorsorge zu stärken, versteckt sich ein weiteres Geschenk für Superreiche“, sagt Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB. Profitieren würden vor allem jene, die ohnehin vermögend sind, und zwar die reichsten 10 %. Sie besitzen 58 % des gesamten Aktienvermögens, während die untere Hälfte 2 % des Aktienvermögens hat.

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