Verkehrsbüro-CEO Winkler: Standortkosten werden um 50 Prozent reduziert

Martin Winkler, CEO der Verkehrsbüro Group, zieht im trend-Interview Bilanz über die Corona-Pandemie und kündigt weitere Sparmaßnahmen an.

Wien (OTS) – Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Geschäftstätigkeit der Verkehrsbüro Group im Jahr 2020 und im ersten Quartal 2021 nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Die Gruppe, zu der u.a. 22 Austria Trend Hotels und sechs Motel One Hotels sowie die Ruefa Reisebüros und die Incoming-Agentur Eurotours gehören, musste 2020 einen 62 prozentigen Umsatzrückgang von 615 Millionen Euro auf 230 Millionen hinnehmen.

Im trend-Interview kündigt CEO Martin Winkler an, dass die Gruppe als Konsequenz ihre Zentrale verlegen und dabei die Büroflächen um 60 Prozent reduzieren wird. Dadurch werden etwa 50 Prozent der Kosten (jährlich 1,5 Millionen Euro) eingespart.

Im Bereich des Städtetourismus erwartet Winkler erst im Jahr 2024 eine Erholung auf das Niveau von 2019. Im Kongresstourismus sieht er die Zukunft in Hybrid-Veranstaltungen, für die im Zuge einer Digitalisierungsoffensive neue Technologien bereitgestellt werden sollen.

Hohe Erwartungen verknüpft Winkler mit dem Grünen Pass: „Ich bin überzeugt, dass der grüne Pass der Weg sein wird, um internationale Reisen wieder möglich zu machen.“

Gabriela Schnabel
trend Redaktion
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