NEOS zu State of the Union: Die Union ist derzeit zu schwach

Claudia Gamon: „Wenn wir so uneinig weiterwurschteln wie bisher, werden wir im globalen Wettbewerb immer weiter zurückgereicht werden.“

Wien/Straßburg (OTS) – Deutlich kritischer als Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beurteilt NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon den ‚State of the Union‘:
„Ursula von der Leyen hat Recht, wenn sie die Erfolge der Union in der Pandemiebekämpfung betont. Beim gemeinsamen wirtschaftlichen Wiederaufbau wurde mehr geleistet, als wir uns selbst zugetraut hatten. Allerdings führen uns Krisen wie die Corona-Pandemie, Afghanistan und der Klimawandel auch immer Europas Schwachstellen vor Augen. Insgesamt sind wir für solche Krisen lange nicht gewappnet. Die Union ist derzeit zu schwach.“

Als Ausweg sieht Claudia Gamon nur weitreichende Reformen der Europäischen Union, die man jetzt in der Konferenz zur Zukunft Europas angehen müsse: „Mit der Konferenz haben wir das richtige Vehikel parat, um Europa schlagkräftig und widerstandsfähig zu machen. Doch ein echter Reformwille, ein Neustart für Europa, ist derzeit wenig bis gar nicht spürbar. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Union. Wir brauchen eine Reform-Dekade, um die jetzigen und zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. Was am Ende dieser Reformen steht, ist für mich heute klarer als je zu vor:
handlungsfähige, effiziente und bürgernahe Vereinigte Staaten von Europa. Wenn wir so uneinig weiterwurschteln wie bisher, werden wir – als kleinere und größere Nationalstaaten – im globalen Wettbewerb immer weiter zurückgereicht werden.“

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