Premiere für „Dok 1: Made in China – Ramsch oder Schnäppchen?“ am 10. November in ORF 1

Hanno Settele über die Licht- und Schattenseiten des Onlinehandels

Wien (OTS) – Wer das erste Mal auf den chinesischen Shopping-Portalen AliExpress oder Wish einkauft, wird sich verwundert die Augen reiben:
ein Brautkleid um 12,15 Euro? Eine nobel wirkende Armbanduhr um 2,11 Euro? Wie ist sowas möglich? Hanno Settele möchte in der Neuproduktion „Dok 1: Made in China – Ramsch oder Schnäppchen?“ am Mittwoch, dem 10. November 2021, um 20.15 Uhr in ORF 1 wissen, was hinter diesen vermeintlichen Schnäppchen steht, und eröffnet für „Dok 1“ einen eigenen Pop-up-Store – das „Cent-ele“ im Einkaufszentrum G3 bei Gerasdorf.

Amazon hat seit seiner Gründung vor 27 Jahren das Einkaufsverhalten der Menschen massiv in Richtung E-Commerce gedrängt. Nun treiben asiatische Onlinekaufhäuser mit Billigstpreisen den weltweiten Onlinehandel noch weiter an. Der stationäre Handel kann da kaum noch mithalten – weder bei Preis, Auswahl noch Komfort.
Im Pop-up-Store „Cent-ele“ im G3 bei Gerasdorf bietet Hanno Settele Waren an, die er auf AliExpress & Co erworben hat, und möchte wissen:
Können die Billigstwaren aus Asien auch im stationären Handel bestehen? Konsumkritikerin Nunu Kaller, die selbst eine Art „Gelbe Seiten“ für österreichische Unternehmen mit Webshop eingerichtet hat, sowie der Zukunftsforscher Andreas Reiter, der behauptet, dass sich das Stadtbild durch den zunehmenden Onlinehandel massiv verändern wird, unterstützen Settele bei seiner Recherche. Das G3 als Standort für Setteles „Cent-ele“ ist die letzte österreichische Shopping-Mall, die auf einer grünen Wiese errichtet wurde. Das war 2012 – doch der große Boom solcher Shopping-Center ist längst vorbei, nicht zuletzt dank zunehmendem E-Commerce.

Ein Gewinner des Onlinehandels ist die österreichische Post. Im niederösterreichischen Wiesmath liefert Settele gemeinsam mit der Postmitarbeiterin Silvia Ponweiser Pakete aus. Noch nie war Einkaufen bequemer, schneller und günstiger und davon profitieren auch viele heimische Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist „Kräutermax“ im oberösterreichischen Ried im Innkreis: Christoph Zauner hat die 130 Jahre alte Drogerie von seinem Großvater übernommen und in die Neuzeit gehievt. Der beliebte Tannenwipfelsirup wird über den eigenen Webshop sowie über Amazon Marketplace nach ganz Europa verkauft.

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