„Orientierung“: „Geht aufeinander zu“ – vorsynodale Beratung in Mariazell

Am 26. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 26. Juni 2022, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

„Geht aufeinander zu“: Vorsynodale Beratung in Mariazell

Österreichs römisch-katholische Bischöfe würden nicht eingreifen, man werde die Vorschläge „nur rahmen“ und direkt nach Rom schicken, gibt der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz – Erzbischof Franz Lackner – ein Versprechen ab. Die Ergebnisse eines breit angelegten österreichweiten Dialogprozesses wurden nun im Rahmen der Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Mariazell beraten. Neben den 14 Bischöfen waren 45 Vertreterinnen und Vertreter der Diözesen, von Wissenschaft und Medien sowie unterschiedlicher römisch-katholischer Organisationen eingeladen. Mit einem klaren Ziel: „Die Barrieren, die sich aufgebaut haben über die Jahre, diese Lagerbildungen, ein Stück weit aufzubrechen“, wie die Sozialethikerin Petra Steinmair-Pösel analysiert. Gelingen solle das mit einer „neuen Kultur des Zuhörens“. Erstellt wurde ein zehnseitiges Positionspapier, das Eingaben der kirchlichen Basis bündelt. Als Österreichs Beitrag zur Weltsynode 2023 soll es in finaler Ausarbeitung nun nach Rom geschickt werden. Papst Franziskus hat „seine Kirche“ bereits im vergangenen Jahr auf den Weg eines „Synodalen Prozesses“ geschickt. Mit dieser Initiative will das römisch-katholische Kirchenoberhaupt den Gläubigen mehr Gehör schenken und ihnen die Möglichkeit bieten, sich stärker als bisher einzubringen. Ein „Orientierung“-Team war im steirischen Wallfahrtsort Mariazell bei der sogenannten „vorsynodalen Beratung“ mit der Kamera dabei. Bericht: Marcus Marschalek, Lisa Ganglbaur

Im „Orientierung“-Studiogespräch: Ferdinand Kaineder, Präsident der Katholischen Aktion (KA) und einer der insgesamt rund 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der „vorsynodalen Beratung“ in Mariazell.

„Es ist eine Katastrophe“: Russische Menschenrechtsaktivistin über Folgen des Kriegs

Im Dezember des vergangenen Jahres wurde die russische Menschenrechtsorganisation „Memorial“ von der Staatsanwaltschaft in Moskau aufgelöst. Ihre Mitbegründerin Irina Scherbakowa entschloss sich daraufhin, ihre Heimat Russland zu verlassen. Bis auf Weiteres wird sie in Deutschland arbeiten. Anlässlich des Wissenschaftsfestivals des Research Center for the History of Transformations (RECET) an der Universität Wien sprach sie vor wenigen Tagen über „(Un)Freiheit in Putins Russland“. Im Interview mit der „Orientierung“ berichtet sie u. a. über ihre persönliche Situation, die Zukunft der Menschenrechtsbewegung in Russland und die Mitverantwortung der Russisch-Orthodoxen Kirche und von deren Patriarch Kyrill für den Krieg in der Ukraine. Bericht: Klaus Ther

Hunger in Äthiopien: Caritas unterstützt Frauenprojekte

Auch wenn das ostafrikanische Land Äthiopien seit bald vier Jahren mit Präsidentin Sahle-Work Zewde ein weibliches Staatsoberhaupt hat, so ist die Lage der meisten Frauen im Land doch weiterhin prekär: Sie haben, wie seit Jahrhunderten schon, weniger Rechte und Freiheiten als Männer. In ländlichen Regionen werden Mädchen bisweilen schon im Alter von zehn bis zwölf Jahren „zwangsverheiratet“. Vielen bleibt eine höhere Schulbildung verwehrt. Sie müssen sich oft nicht nur um Haushalt und Kindererziehung kümmern, sondern auch an der harten Feldarbeit beteiligen. Der Zugang zu Krediten bleibt ihnen meist verschlossen. Und obwohl häusliche Gewalt auch in Äthiopien ein Straftatbestand ist, wird sie selten geahndet, ebenso wie die immer noch weit verbreitete Genitalverstümmelung. Die Stellung äthiopischer Frauen zu stärken, daran beteiligt sich nun schon seit Jahren auch die österreichische Caritas. Sie hat Äthiopien zu einem der Schwerpunktländer der diesjährigen „Hungerkampagne“ erklärt. Bericht:
Alexander Kofler

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